![]() ein Besuch, der sich lohnt |
![]() Solitario Riff auf dem Weg zum Kap HornWährend wir dabei waren, unseren Antarktistörn vorzubereiten, beschliessen wir uns, die Zeit zu nehmen, Kap Horn zu besuchen. Wohl kein anderer Platz auf dieser Welt legt in den Köpfen von Segler so viele Ängste frei und gilt gleichzeitig als Traumziel. Auch uns läst dieses mystische Kap nicht unberührt.Auf den 80NM von Puerto Williams bis zum Horn passieren wir das Solitario Riff, auf dem vor vielen Jahren ein kleiner Frachter gestandet ist. Er Ist umlagert von Seehund-, Kormoran- und Pinguinfamilien, eine echte Attraktion. In der Nacht fällt unser Anker in der Caleta Lennox. (GPS: 66050'W 55017'S) Sie ist ein wenig rollig, aber ansonsten, obwohl sehr offen, sicher. ![]() Riffe vor Kap HornDer nächste Tag bringt uns bis in die Caleta Martial. (GPS 67018'W 55049'S) Schon wenige Stunden nach unserer Ankunft beginnt sie ihrem Namen alle Ehre zu machen. Während es zu stürmen beginnt, stellen wir fest, dass wir dem Wind, der in der Nacht mit 60-70 Knoten, in Böen über 80Kn. weht, fast ungeschützt ausgeliefert sind. Vorsichtshalber haben wir, zusätzlich zum Anker, zwei Leinen an Land ausgebracht und so fühlen wir uns trotzdem verhältnismässig sicher.![]() Kap Horn FelsenEine kleine Pause zwischen zwei Sturmtiefs nutzen wir, um Kap Horn zu umrunden. Es ist sogar so ruhig, dass wir in der kleinen Bucht, östlich vom Kap, ankern können. Wir machen uns an den Aufstieg zum Faro (Leuchtturm) Cabo de Hornos und besuchen das Denkmal, das den Seeleuten gewidmet ist, die vor Kap Horn ums Leben gekommen sind. Es zeigt einen Albatross, auf dessen Schwingen die Seelen der ertrunkenen weiterleben.
Aufstieg zum Leuchtfeuer Kap Horn![]() ![]() Leutfeuer am Kap Horn Denkmal am Kap Horn |