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Warum verschwinden E-mails an den TO manchmal
auf nimmerwiedersehen im Internet- Orcus?
Eigene Mailadresse vom TO (weiter unten).

Von Helmut van Straelen, Webmaster bei Trans-Ocean.org
E-Mail:

Freemailer Yahoo und Hotmail im Test.

Die Vergabe einer E-Mail-Adresse bei mail.yahoo.de (oder mail.yahoo.com) oder www.hotmail.com geht zwar relativ schnell. Bei regelmäßigem Gebrauch entstehen jedoch manchmal erhebliche Wartezeiten! Beide Server stehen in den USA, die WWW-basierten Schnittstellen übertragen unnötig große Datenmengen und Werbung, in den Nachmittagsstunden ist es häufig unmöglich, eine Verbindung in die USA aufzubauen. Insbesondere E-Mails von Hotmail- Benutzern werden ziemlich häufig zurückgewiesen, weil in den USA keinerlei Identitätskontrolle erfolgt und diese Dienste daher häufig mißbraucht werden. Bei Nichtbenutzung wird ein HOTMAIL-Account relativ schnell automatisch gelöscht.

Wir erhalten in unserer Redaktion immer wieder Beschwerden, dass Mails, gesendet von diesen Accounts, Trans-Ocean nicht erreichten.

Der vermutete Grund: alle Server stehen in den USA und sind sehr oft von Ausfall bedroht. In Fachkreisen wird laut darüber gelästert, dass Microsoft -als größter Freemail Anbieter der Welt mit mehr 15 Mio. Konten- seine Server Probleme nicht in den Griff bekommt.

Auch in puncto Geschwindigkeit lässt Hotmail zu wünschen übrig. In Sachen Server-Erreichbarkeit und Seitenaufbau belegt der Dienst in einem Test mit 10 Diensten nur den vorletzten Rang. Eine ausführliche Tabelle aus einem Test der Fachzeitschrift c't im extra Kasten.

Zudem stammt ein großer Teil von Spam- und Müll-E-Mails von Yahoo und Hotmail-Accounts. Als dann seit ca. Anfang 2001 die Anzahl der Betrugsversuche, die über die anonymen Yahoo und Hotmail-Accounts aufgegeben wurden, auf ein viel zu hohes Maß stiegen, sperrten grosse private Anbieter in Europa alle nicht ganz eindeutige Mails mit Filterprogrammen von der Weiterleitung an die eigenen Konten aus.

Bei unserem Mail- Anbieter Puretec.de (heute: 1und1.com) werden zur Zeit jeden Tag ca. 450.000 Mails von diesen Versendern mit Werbe- und SPAM Mails abgeblockt. Da diese Filter auch nicht 100%ig richtig funktionieren, passiert es immer wieder, dass auch "gute" Mails im E-Mail-Himmel verschwinden.

Ein weiterer Grund auf diese Freemailer zu verzichten:

Viele kostenlose E-Mail-Anbieter weisen erhebliche Mängel bei der Sicherheit und im Service auf. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach der Untersuchung von insgesamt 24 marktbedeutenden Freemail- Diensten. Acht Anbieter erhielten demnach wegen "gravierender Sicherheitslücken" nur die Note "mangelhaft". Nur Web.de und GMX sind laut "Test" sicher; diese beiden Dienste sowie der Service der Deutschen Post, E-Post, und Red Seven bekamen das Prädikat "gut" zugesprochen.

Auch ein Nutzer kostenloser Dienste hat nach Ansicht der Stiftung Warentest Anspruch auf ein geschütztes Postfach, zumal er im Gegenzug Werbung akzeptieren muss. In der Realität sei so manche Mailbox allerdings Hackerangriffen schutzlos ausgeliefert.

Woran man bei keinem Freemailer vorbeikommt, ist Werbung. In irgendeiner Form wird immer darauf hingewiesen, dass ein exklusiver Sponsor diesen oder jenen Service liebenswürdigerweise kostenlos zur Verfügung stellt. Private Nutzer können vielleicht damit leben, dass Fax- und SMS-Botschaften mit zum Teil ellenlangen Werbeanhängen angereichert werden, für eine geschäftliche Nutzung ist dies aber nicht zu empfehlen.

Auch ist der Verkauf der Adressen oft nicht ausgeschlossen, was eine Flut von Werbesendungen nach sich ziehen kann. Bei Problemen werden die Nutzer zudem häufig mit ungenauen Standard Antworten abgespeist. Zudem ist mancher E-Mail-Versand "nicht viel schneller als das traditionelle Postauto". Laut "test" behalten sich einige Dienste sogar das Recht vor, ohne Vorwarnung kostenpflichtig zu werden oder ihren Nutzer fristlos die Mailbox zu kündigen.

Ein kritischer Punkt ist die Vermarktung der Kundendaten. Je mehr persönliche Merkmale man bei der Anmeldung für den E-Mail-Account eines Freemailers preisgeben muss, umso sicherer kann man sein, dass diese Daten anschließend auch gezielt für die individuelle 'Bewerbung' genutzt werden. Verifizierte Kundendaten (die postalische Adresse ist nachgewiesen gültig) helfen den Anbietern, einen sehr viel höheren Tausender-Kontakt-Preis (TKP) von den Werbevermarktern zu verlangen. Außerdem lassen sich diese Adressen wesentlich teurer verkaufen oder vermieten. Ein anderes Konzept verfolgt Web.de: Funktionen wie Weckdienst oder Telefonieren über das Internet kann man dort nur aktivieren, wenn man zuvor ein Banner anklickt. Laut Web.de- Technikchef Michael Greve rechnet sich diese Form des Konsums von Werbebotschaften. Ob die Nutzer bereit sind, sich auf derartige Werbe-Beschickung einzulassen, hängt hauptsächlich davon ab, ob der Dienst sie dafür mit einem passenden Mehrwert entlohnt.

Dabei bewegten sich die Freemail- Anbieter mitunter "am Rande der Legalität". Negative Spitzenreiter seien hier der Microsoft-Anbieter Hotmail und Altavista, die in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen mehrfach gegen deutsches Recht verstießen.

Ich will hiermit keineswegs aussagen, dass Yahoo und Hotmail-Accounts nur von Betrügern genutzt werden. Nur leider nutzt ein Großteil der Betrüger, mit denen wir zu tun hatten, diese Accounts - vermutlich auch, weil die Überprüfung bei weitem nicht so gut durchgeführt wird wie z.B. bei Web.de oder echten Providern wie AOL oder T-Online oder Compuserve. Ein weiterer wichtiger Punkt, der gegen Hotmail spricht: es ist keine Nutzung des Kontos mit einem normalen E-Mail Client (Outlook, Eudora oder Netscape) möglich. Nur der Zugriff über das unsichere Internet wird gestattet. Hier sind den Hackern und SPAMmern Tür und Tor geöffnet.

Sollten Sie nur einen Yahoo oder Hotmail-Account besitzen, so empfehlen wir Ihnen dringend, sich eine E-Mail-Adresse bei einem seriösen E-Mail-Provider (z.B. Web.de, GMX.de) anzulegen. Sie werden ihn bei zukünftigen Online-Bestellungen sicherlich gut gebrauchen können, außerdem ist uns dort auch nicht bekannt, dass eingehende E-Mails ohne Wissen des Kunden gelöscht werden.

Für Trans-Ocean Mitglieder mit Standerschein und Boot haben wir eine ganz besondere Lösung. Sie können eine kostenlose, vollwertige E-Mail Adresse bei uns erhalten. Garantiert ohne Werbung, SPAM oder sonstige "erotische" Dreingabe.

Das Alias (das ist der Teil vor dem "@") lautet dann nach dem Schiffsnamen.
Z.B. SY.Maria@trans-ocean.org oder SY.MoMo@trans-ocean.org

Das Mailkonto kann mit jedem normalen Mailprogramm oder auch im Internet (webmail.1und1.de/) abgerufen werden, sodass es auch in einem Internet Cafe auf Reisen vollwertig zur Verfügung steht.

Was ich benötige um ein Konto einzurichten:
  1. Schiffsname
  2. Eigner oder Schiffername
  3. gewünschtes Passwort (8 bis 10 Zeichen / a-z und Zahlen)
  4. eine "alte" E-Mail Adresse um die neuen Daten zu übermitteln
  5. eine E-Mail an mich mit der Anfrage und den Daten:
Wer nicht genau weiss, wie man ein neues E-Mail Konto (Fachjargon: Account) in Outlook einrichtet, der schaue hier nach: Einrichten einer E-Mail in Outlook- Express
Genaue Beschreibung des Vorgangs.


Ich wünsche allen Freunden und Mitgliedern des TO
fair winds, happy sailing und immer einen Stecker im Internet.

Helmut

zur Tabelle left.gif 40x15 mit dem ausführlichen Test




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Last Change: Mittwoch, 14. Februar 2007

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