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Liegeplatz- Verträge- erst lesen- dann unterschreiben.

von Erhard Granicky E-Mail: erhard.granicky@telefonica.net
Sützpunktleiter Lanzarote
 
Die Sache ist eigentlich ganz klar:
Skipper R. kommt mit seinem Schiff in die Marina, bündelt die nötigen Papiere und geht ins Hafenbüro. Er fragt nach den Gebühren, erhält die Preisliste und unterschreibt einen Vertrag für drei Monate. Der Liegeplatz sagt zu, und Skipper R. freut sich, hier zu sein.

Und jetzt beginnt der Ärger- denn er muss sein Boot nach Las Palmas segeln wegen einer Reparatur, die hier nicht durchgeführt werden kann. Vier Tage später legt er ab mit Kurs Las Palmas. Nach vier Wochen und erledigter Reparatur kehrt das Boot hierher zurück.
Im Hafenbüro muss er hören, dass vorausbezahlte Gebühren nicht erstattet bzw. gutgeschrieben werden.. Mit seiner Unterschrift unter den Liegeplatz- Vertrag hat er das akzeptiert, ausserdem steht es – viersprachig- auf der Preisliste.. Und – vorher abgemeldet hat er sich auch nicht. Vielleicht hätte man dann eine Übereinkunft erzielen können.
TO konnte helfen: Mit einer 50%tigen Gutschrift war der Skipper dabei.
Das ist nur ein Beispiel von mehreren. Es zeigt eigentlich nur, was doch selbstverständlich sein sollte: Erst lesen- dann unterschreiben!

Last change / letzte Änderung: Sonntag, 25. November 2007
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