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Anmerkungen zum Brief des Vorsitzenden B. Luetgebrune am 11. Dez. 2008 von Beate und Detlev Schmandt, SY Kira von Celle E-Mail: b.schmandt@T-online.de |
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Der beiliegende Bericht liegt uns am Herzen, um die zu ehren, die auch ehrenamtlich mehr leisten als üblich ist. Winfried ist mit seinem Wetternetz für die Segler im westlichen Pazifik praktisch nicht zu ersetzen und Klaus trägt auf seine Weise dazu bei unseren Zusammenhalt zu festigen. Wir haben den Abend auch genutzt um über das erwähnte Schreiben zu sprechen, das die Segler besonders zur Kenntnis genommen haben, denen auch das Vereinsleben des TO etwas bedeutet. Wir stehen mit einigen TO-Stützpunktleitern im nicht europäischen Ausland in Verbindung und wagen daher zusammenzufassen, dass der Brief nicht in allen Einzelheiten verstanden wurde. Gerne würden wir Herrn Luetgebrune direkt ansprechen, doch dieser Weg ist vermutlich erfolglos, nachdem der Vorsitzende unser letztes mail gänzlich unbeantwortet gelassen hat und wir nicht einmal einen Eingangshinweis des Sekretariats bekamen. Der Hinweis auf die besondere Haftungslage im Vereinsverband ist für Deutschland sicherlich richtig und mag auch in Europa auf dem Wege der Vereinheitlichung sein. Dies gilt aber mit Sicherheit nicht für das übrige Ausland, insbesondere nicht für die Länder der zweiten und dritten Welt. Das hieße, dass der Vorsitzende stets von einem Gerichtsstand in Deutschland ausgeht, egal wo auf der Welt ein Problem zwischen einem TO Stützpunktleiter und einem Mitglied zu verhandeln wäre. Es ist zur Kenntnis zu nehmen , dass viele überseeische Länder von einem so fein strukturierten Rechtssystem wie in Deutschland weit entfernt sind und wenn sie es hätten von Verbreitung und Anwendung keine Rede sein kann. Hier ist jetzt mehr Aufklärung nötig als vor dem Schreiben. Der Hinweis an die TO-Stützpunktleiter, die Mitgliedschaft der sie kontaktierenden (TO) Yachten zu beachten, hat das Zeug heftige Reaktionen auszulösen. Es wird betont, dass vor allem der Standerschein die Mitgliedschaft dokumentiert. Unser Standerschein ist im August 2007 abgelaufen, wir waren seit dieser Zeit nicht in Deutschland um ihn zu erneuern. Wir sind auf Reisen und wollen uns nicht einengen lassen, indem wir irgendwo warten um einen neuen Standerschein der mit irgendeiner entweder teuren oder unzuverlässigen Post vielleicht abgeschickt wird. Das gleiche Problem haben wir mit dem jährlich neuen Nachweis zur Haftpflichtversicherung. Da lassen wir uns eine e-mail schicken, wenn notwendig. Den Eigentumsnachweis für die Yacht liefern wir durch unseren Eintrag in das Seeschifffahrtsregister. Der TO bucht unseren Jahresbeitrag für zwei Personen regelmäßig ab und wenn die vor ca. 20 Jahren von Beate Schmandt begründete Mitgliedschaft nicht bei der Einrichtung der EDV beim TO ?verloren gegangen“ wäre und neu beantraggt werden musste, hätte sie früher das Anrecht auf eine dieser Ehrennadeln. Stattdessen dürfen wir uns jetzt erst mal nicht mehr als Mitglieder ansehen. Dürfen wir dann noch für den TO schreiben? Polemik beiseite, das Thema Standerschein gehört behandelt, aber sicher nicht so, auf diesem Weg gibt es keinen Erfolg, da sind wir sicher. In den Gesprächen mit TO Seglern wird klar, dass die engagierten unter ihnen beim Nachdenken über diesen Hinweis Bestürzung empfinden und vielen TO-Stützpunktleitern geht es wohl ähnlich. Der Vorsitzende hat recht, wenn er den Stützpunktleitern freundliche und dankbare Yachten wünscht und so denken die w i r k l i c h ehrenamtlichen TO-Stützpunktleiter auch. Dann ist es aber für die TO-Stützpunktleiter, um die es dem Vorsitzenden ja geht, vermutlich von geringer Bedeutung, ob da nun ein gültiger Standerschein vorhanden ist, oder nicht. Es gelingt offensichtlich nicht die lange schon vorhandenen Unterschiede in der Vereinssicht zwischen Seglern und dem Vorstand abzubauen. Wir werden uns demnächst mit einem Beitrag hierzu melden. Wer sich auskennt, staunt über die Art der Adressverwaltung, auf die der Vorsitzende in seinem ersten Satz Bezug nimmt. Es gibt schlichte Programmierungen, die bei Serienbriefen für die richtige Anrede und die Eingaben der Anschrift im Briefkopf sorgen, gesucht wird ein kundiger Anwender. Kann denn da nicht mal jemand helfen? Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Opua, Bay of Islands, Neuseeland. Beate und Detlev Schmandt |