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Aberkennung des „Trans-Ocean“ Preises 2005 für Bernt Lüchtenborg. Der Vorstand und die Jury des „Trans-Ocean“ entscheiden. Mit Beschluss vom 11.01.2010 hat der Vorstand, nach Rücksprache mit der Jury, die 2005 über die Vergabe des „Trans-Ocean“ Preises entschieden hatte, soweit die Jurymitglieder noch im Amt sind, entschieden, den „Trans-Ocean“ Preis 2005 Herrn Bernt Lüchtenborg abzuerkennen. Zwar waren schon unmittelbar nach der Preisvergabe Behauptungen verbreitet worden, wonach Herr Lüchtenborg bei der Schilderung seiner Weltumsegelung von 2000 bis 2005 nicht vollständig wahrheitsgemäß berichtet hatte, seinerzeit war aber die Jury noch davon ausgegangen, dass der letzte Teil der Reise von 2004 bis 2005 von Australien nach Cuxhaven den sportlichen Höhepunkt der Reise darstellte. Diesen Teil hat Bernt Lüchtenborg –unstreitig- Einhand zurückgelegt. Inzwischen sind aber weitere Umstände bekannt geworden, die erhebliche Zweifel an den Logbucheintragungen und den Reiseverlaufschilderungen des Herrn Bernt Lüchtenborg aufkommen lassen. So ist er, entgegen seinen Schilderungen, offenbar niemals in der Antarktis gewesen. Diese und weitere Umstände sind im Rahmen der Aufdeckung der Unwahrheiten bekannt geworden, die Herr Lüchtenborg aus Anlass seiner Reise „Sail2horizons“ verbreitet hat. Deshalb haben nunmehr der Vorstand und die Jury entschieden, Herrn Bernt Lüchtenborg wegen der erheblichen Zweifel an der Richtigkeit seiner Reisedarstellung die seinerzeit erfolgte Vergabe des „Trans-Ocean“ Preises abzuerkennen. Herr Lüchtenborg ist ferner vom Vorstand aufgefordert worden, die ihm für das Projekt „Sail2horizons“ gewährte Förderung zurück zu zahlen. Hierbei handelte es sich um die von dem Verein übernommenen Kosten für seinen Internetauftritt. Diese Unterstützung war ohnehin nur zugesagt worden, soweit und solange das Unternehmen erfolgreich durchgeführt wird. Davon kann jetzt keine Rede mehr sein. B. Luetgebrune, Vorsitzender |