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Stützpunkt Whangarei NZ Aktuelle Informationen (Mai 2010) |
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Die Cyclone season ist vorbei und viele Cruising Yachten aus aller Welt sind wieder unterwegs nach Tonga, Fiji, Vanuatu oder Neukaledonien. Einige sogar zurück nach Tahiti und andere nach Australien. Es wird wieder leerer hier auf den Werften und in den Marinas und während in der Südsee die gute Zeit beginnt, wird es hier Winter. Zwar gibt es in Whangarei keinen Schnee und Eis, aber hin und wieder einmal Rauhreif auf dem Rasen, wenn das Wetter schön ist, und reichlich Regen wenn nicht. Whangarei ist der beste Ort in Neuseeland für Cruising Yachten, die während der Cyclone season einen sicheren Platz suchen, das Schiff überholen wollen, das Land bereisen, den Sommer genießen oder nach Hause fliegen möchten. Zwischen 100 und 150 Yachten im Jahr verbringen den Süd-Sommer hier. Es gibt einen Flughafen und gute Busverbindungen, eine hübsche Umgebung mit Wanderwegen in den Bergen, durch Busch und Regenwald und 10 Meilen entfernt der Ozean mit endlosen Stränden. Es ist üblich, zuerst Opua in der Bay of Islands anzulaufen, um einzuklarieren, sich etwas auszuruhen und dann gemütlich in kleinen Etappen durch die Bay of Islands und an der Küste entlang nach Whangarei zu segeln. Es gibt eine Marina in Opua und eine Werft, um das Schiff an Land zu holen, aber die Möglichkeiten dort sind begrenzt. Am Eingang vom Whangarei Harbour gibt es gleich Ankerplätze in Urquharts Bay, nicht weit dahinter, nach der Ölraffinerie und dem Holzhafen, die Marsden Cove Marina, die schon im Trans-Ocean Heft Nr 124, April 2009 beschrieben wurde. Hier kann man ebenfalls ein- und ausklarieren, Diesel, Benzin und Wasser tanken und einen Tag kostenlos liegen, beim Ausklarieren 2 Tage. Die Infrastruktur und Versorgungsmöglichkeiten sind aber begrenzt und es sind noch 30 km auf der Straße bis zur Stadt, 10 sm auf dem Wasser. Die Fahrrinne nach Whangarei ist gut betonnt, aber die Orientierung ist leichter bei Tage. Wenn man sich dann im Fluß der Stadt nähert ist die erste Bootswerft an Bb.: Größere Kartenansicht Norsand Boatyard; Tel/Fax: +64 9 430 8485 mit handy innerhalb NZ: 09 4308485 (die übrigen mit gleichem System) E-Mail: norsand@xtra.co.nz 10 Fraser Street, Whangarei An Land holen wird mit Slipwagen gemacht, bis zu 100 Tonnen, ein spezieller Trailer für Katamarane ist vorhanden, bis zu 40 t, aber auch Einrümpfer gehen dort gern an Land. Es gibt Waschmaschinen, Duschen, Toiletten, BBQ und Internet. Die Entfernung bis zur Stadtmitte ist 1,5 km. Gegenüber der Werft kann man im Fluß ankern, Toiletten und Duschen Benutzung in der Werft gegen Gebühr. Weiter den Fluß aufwärts, am Cruising Club mit seiner Marina geht es vorbei nach: Größere Kartenansicht Dockland 5 ; Tel.: +64 9 438 8558 + 0274 930812 E-Mail: docklands@paradise.net.nz 210 Port Road, 0130 Whangarei (NZ) Hier gibt es einen Travellift für bis zu 70 t, Sandstrahlen und Malerei geht gleich nebenan, einen Yachtbaubetrieb gibt es auf dem Gelände und einen Rigging shop, Stainless steel und Aluschweißen und einen Ausrüster, Allmarine, gleich daneben. Es gibt die üblichen Einrichtungen einschließlich Internet Die Werft ist näher an der Stadt. Noch dichter an der Stadt liegt an Stb.: Größere Kartenansicht Riverside Drive Marina Tel: +64 9 438 2248 ; E-Mail: rdm@riversidedrivemarina.com 52 Riverside Drive, 0130 Whangarei (NZ) mit einer kleinen Marina für 25 Boote und Hardstand an Land für 25 Boote, einem Travellift für 40 t, einem Malereibetrieb unter Dach, eine Bootsbau Werkstatt, eine Schlosserei, eine Yanmar Werkstatt und einen Ausrüster. Leider hat Mobil die Tankstelle geschlossen. Es war die einzige am Wasser in Whangarei. Es gibt eine Firma, die liefert Diesel per Tankwagen und das Nächste ist dann die Marsden Cove Marina. Von hier ist es nur ein kleiner Spaziergang bis zur:
Whangarei Townbasin MarinaManager Brian Caulton Assistant Manager Sharron Petersson Tel.: +64 9 438 2033 Fax: +64 9 4382036 whangarei.marina@xtra.co.nz www.whangareimarina.com Sie liegt mitten in der Stadt, wo die meisten Cruising Yachten im Wasser liegen, am Steg oder zwischen Pfählen, mit angenehmer Atmosphäre, Toiletten, Duschen, Waschmaschinen auf beiden Seiten der Marina, verschiedene Restaurants und nahebei der größte Supermarkt Pack&Save, sowie ein Schwimmbad. Überall in Fußgänger Reichweite, die ganze Marine Industrie, von Segelmachern bis zum Dieselspezialisten, Seekartenkopierer und Propeller Experten, Internet shops, Computer Fachleuten und Autovermietern. Gebrauchte Autos sind spottbillig und die meisten Segler kaufen eins für die 6 Monate oder länger in NZ. Wie immer im Leben gibt es auch hier ein oder zwei schwarze Schafe und so ist es ratsam, sich nicht schon in Opua beeinflussen zu lassen, auch nicht wenn deutsch gesprochen wird, wohin man für die Überholungsarbeiten gehen will, sondern sich von unabhängigen ortskundigen Personen, wie z.B. dem Manager des Townbasin beraten zu lassen oder vom TO Stützpunkt. Über die oben genannten Werften sind keine Beschwerden bekannt. Es gibt eine ausgezeichnete Brochüre: "Whangarei Marine Services & Facilities Guide 2010" , die schon ab Tahiti, Tonga und Fiji zu finden sein sollte. Falls nicht, kann man sie per e-mail anfordern bei: info@whangareimarine.co.nz oder whangarei.marina@xtra.co.nz Ortwin Ahrens, TO Stützpunkt |