| Trans-Ocean Stützpunkte in Deutschland Stützpunkt Bremen |
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www.bremen.de/Bremen, Bundesland (Freie Hansestadt) im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland in der Norddeutschen Tiefebene, bestehend aus der Hauptstadt Bremen und der circa 60 Kilometer entfernten Hafenstadt Bremerhaven. Die Stadt Bremen wird vom Bundesland Niedersachsen umschlossen, Bremerhaven grenzt im Westen an die Nordsee (Jadebusen). Bremen (Stadt),
an beiden Seiten der unteren Weser gelegene Stadt. Sie bildet zusammen mit Bremerhaven die Freie Hansestadt Bremen, das kleinste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Mit seinem Hafen ist Bremen ein wichtiger Seehandelsplatz in Deutschland. Seit der Korrektion der Weser (1886) können große Seeschiffe auf der Weser bis Bremen fahren. Die Stadt verfügt über moderne Containerterminals und Eisenbahnanlagen. Wichtigster Industriezweig ist der Schiffbau; daneben sind Elektronik-, Luft- und Raumfahrtindustrie, Brauereiwesen, Tabak- und Lebensmittelindustrie von wirtschaftlicher Bedeutung. Bremen ist Sitz der Landesregierung des gleichnamigen Bundeslandes und zahlreicher Behörden und Verwaltungseinrichtungen. 1971 wurde die Universität mit zwölf Fachbereichen gegründet. Weitere wichtige Bildungseinrichtungen sind die Fachhochschule mit acht Fachbereichen (Grundlagenfächer, Architektur, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Schiffbau, Nautik, Sozialwesen), die Hochschule für öffentliche Verwaltung, die Hochschule für gestaltende Kunst und Musik sowie mehrere wissenschaftliche Institute (u. a. Max-Planck-Institut für mikrobielle Ökologie) und Bibliotheken. Überregional bedeutende Museen sind das Überseemuseum (Sammlungen zur Natur-, Handels- und Völkerkunde), das Bremer Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, die Kunsthalle (u. a. altdeutsche Meister sowie französische und deutsche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts) und das Gerhard-Marcks-Haus. Die Stadt hat eine eigene Radio- und Fernsehanstalt (Radio Bremen). Die Altstadt, der Stadtkern und einige eingemeindete Orte liegen am rechten Ufer der Weser, die Neustadt am linken Ufer des Stromes. Drei Brücken verbinden die Stadtteile miteinander. Die Altstadt mit ihren engen, gewundenen Gassen und Giebelhäusern hat ihr mittelalterliches Flair weitgehend bewahrt. Sehenswert sind u. a. das Rathaus (15. Jahrhundert), das von 1608 bis 1612 eine prachtvolle Renaissancefassade erhielt, sowie der Schütting, ein Gildehaus (heute Handelskammer) aus dem 16. Jahrhundert. Mit dem Bau des Domes wurde 1042 begonnen. Aus dem 13. Jahrhundert stammen Westfassade und Einwölbung; das nördliche Seitenschiff entstand im 16. Jahrhundert. Vor dem Rathaus steht die 5,4 Meter hohe Steinstatue des Roland (1404), Sinnbild der Stadtfreiheit und der hohen Gerichtsbarkeit. Ältestes Wohn- und Künstlerviertel Bremens mit Bürgerhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert ist das Schnoorviertel. Die Böttcherstraße, eine Laden- und Museumstraße im Stadtzentrum, wurde von mehreren Architekten zwischen 1926 und 1931 gestaltet und nach dem 2. Weltkrieg rekonstruiert. In der Straße befindet sich das Paula-Modersohn-Becker-Haus mit einer Sammlung von Gemälden der Künstlerin. Die Malerin war eine Mitbegründerin der Künstlerkolonie Worpswede nördlich von Bremen. |
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