| Trans-Ocean Stützpunkte in Deutschland Stützpunkt Flensburg |
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Stützpunkt geschlossen. Juli 2006 |
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www.Flensburg.deFlensburg, Hafenstadt in Schleswig-Holstein, an der Grenze zu Dänemark, am inneren Ende der Flensburger Förde, einer Bucht der Ostsee. Führende Industriezweige der Stadt sind Spirituosen-, Papier- und Nahrungsmittelindustrie sowie Schiff- und Maschinenbau. Flensburg ist Sitz des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes und der Bildungswissenschaftlichen Hochschule Flensburg – Universität, einer Fachhochschule für Technik sowie einer Seemaschinisten- und Marineschule. Zu den beeindruckendsten Bauwerken gehört die gotische, aus Backstein errichtete Marienkirche (Baubeginn 1284) mit ihrem Altar aus der Spätrenaissance und figurenreichen Glasfenstern. In der gotischen Nikolaikirche (14./15. Jahrhundert) befindet sich die größte Renaissanceorgel Norddeutschlands. Von der alten Stadtbefestigung sind noch Reste erhalten, wie etwa das wuchtige Nordertor (1595). Das Schiffsmuseum zeigt nautische Geräte und eine Reihe von Schiffsmodellen. Flensburg wurde im 12. Jahrhundert gegründet und erhielt 1284 Stadtrecht. Im Lauf ihrer Geschichte war die Stadt Ziel mehrerer dänischer und schwedischer Invasionen. Nachdem sie bis 1435 als erbliches Lehen zu Holstein gehört hatte, wurde sie 1460 der dänischen Krone untergeordnet. 1848 wurde Flensburg Hauptstadt des unter dänischer Verwaltung stehenden Schleswig. 1867 ging die Stadt an Preußen. In einer Volksabstimmung nach dem 1. Weltkrieg stimmten die Einwohner für die Zugehörigkeit zu Deutschland. Im 2. Weltkrieg war Flensburg Marinestützpunkt und wurde durch Bombenangriffe der Alliierten stark beschädigt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 84 300. |
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