| Trans-Ocean Stützpunkte in Deutschland Stützpunkt Lübeck an der Seeschifffahrtstraße Trave |
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Hans-Werner Otto 23554 LÜBECK-Bad Schwartau Mobil: 0172 4139794 Koordinaten: 53° 54,4´ Nord 010° 41,7´ East E-Mail:![]() |
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Mehr Infos: Neuer TO-Stützpunkt in Lübeck, die letzte Lücke ist geschlossen. (PDF)
Lübeck, Hansestadt und kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein,an der unteren Trave, Hafenstadt an der Lübecker Bucht. Die Wirtschaftsstruktur Lübecks basierte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vorwiegend auf Handel. Durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals (Eröffnung 1895) verlor die Stadt jedoch einen Teil ihrer Handelsfunktion an Hamburg und Bremen. Um ihre Wirtschaftskraft zu erhalten, war die Ansiedlung neuer Industrien notwendig. Heute lebt die Stadt u. a. von Werften, Holzverarbeitung, Textilindustrie, Maschinenbau und der Herstellung des berühmten Lübecker Marzipans. Auch der Tourismus spielt eine bedeutende Rolle. Die Altstadt ist von den umliegenden industriellen Vororten durch einen Kanalring getrennt. Der historische Stadtteil, der nach schwerer Bombardierung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurde, besitzt einige der schönsten gotischen Bauwerke Deutschlands, die noch immer die mittelalterliche Bedeutung erkennen lassen. Lübeck war zu jener Zeit eine überregional wichtige Handelsstadt. Das Rathaus (1250 begonnen) mit seinen Giebeln, Türmchen und Schildwänden ist eines der größten aus mittelalterlicher Zeit. Sehenswert sind u. a. das Holstentor (1477), ein Teil der Befestigungen Alt-Lübecks mit zwei großen Türmen, der romanische Dom (begonnen 1173) mit seiner Triumphkreuzgruppe, die 1477 von Bernt Notke geschnitzt wurde, die gotische Marienkirche (1250-1330) und das Buddenbrookhaus (1758). Die UNESCO erklärte die Altstadt aufgrund des hohen Anteils an erhaltener Bausubstanz zum Weltkulturerbe. Zu den bekanntesten kulturellen Einrichtungen gehören das St.-Annen-Museum mit zahlreichen Skulpturen und Gemälden sowie das Naturhistorische Museum. Dietrich Buxtehude war in dieser Stadt von 1668 bis zu seinem Tod 1707 Organist. Lübeck ist die Geburtsstadt von Heinrich und Thomas Mann sowie von Willy Brandt. Die medizinische Hochschule (1973) der Stadt wird auch als Universitätskrankenhaus und Forschungsinstitut genutzt. Die Lübecker Musikhochschule veranstaltet jeden Sommer ein Musikfestival. Lübeck wurde bereits im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt und im 12. Jahrhundert befestigt. Nach ihrer Zerstörung durch ein Feuer 1157 wurde die Stadt von Heinrich dem Löwen neu gegründet und 1226 zur freien Reichsstadt erhoben. 1358 wurde sie die führende Stadt der Hanse und hatte als Drehscheibe im Ostseehandel mit Russland und Skandinavien ihre Blütezeit. Der Handelsverkehr am Hafen ging mit dem Zusammenbruch der Hanse im 17. Jahrhundert zurück und nahm im 19. Jahrhundert infolge des an Bedeutung gewinnenden preußischen Ostseehafens Stettin (heute in Polen) weiter ab. Lübeck bewahrte seine politische Selbständigkeit, bis es 1937 Teil von Schleswig-Holstein wurde. Die Wirtschaft erhielt neue Impulse durch den 1900 fertig gestellten Elbe-Lübeck-Kanal, der die Stadt mit den Hauptwasserstraßen Europas verbindet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die bei Bombenangriffen schwer beschädigten Bauten innerhalb kurzer Zeit wieder aufgebaut. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 213 000. |
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