| Trans-Ocean Stützpunkte in
Croatien, Griechenland, Türkei Stützpunkt Istanbul- Stadt (TR) |
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Ugur Bicer Fischerhafen KOCAMUSTAFAPASA CAD. NO 142 / 4 TR 34310 KOCAMUSTAFAPASA ISTANBUL TEL : 0090 212 529 45 17 FAX : 0090 212 589 69 67 E-Mail: Homepage : www.olbitur.com |
Mehr Infos: http://www.istanbul.de/Istanbul (türkisch Istanbul), früher Byzanz, Konstantinopel, Stadt im Nordwesten der Türkei, Hauptstadt der Provinz Istanbul und größte Stadt der Türkei. Sowohl die Stadt als auch die Provinz liegen zu beiden Seiten des Bosporus, der Meerenge, die Europa von Asien trennt. Die Provinz Istanbul wird im Norden vom Schwarzen Meer, im Süden und Südwesten vom Marmarameer umgeben. Sie liegt inmitten einer landwirtschaftlich genutzten Region mit Baumwoll-, Obst- und Tabakanbau. Olivenöl und Seide werden hier hergestellt. Istanbul ist wichtigster Seehafen sowie Hauptwirtschafts- und Handelszentrum der Türkei. Ein Großteil des Handels der Türkei wird über das „Goldene Horn”, eine Bucht des Bosporus, die einen ausgezeichneten Naturhafen bildet, umgeschlagen. Die wichtigsten Industriezweige der Stadt sind Schiffbau, Bekleidungs-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Istanbul ist Eisenbahnknotenpunkt für verschiedene internationale Bahnstrecken, die Europa mit Asien verbinden. Darüber hinaus verfügt die Stadt mit dem internationalen Atatürk-Flughafen über eine moderne Einrichtung zur Abwicklung des Luftverkehrs. Im September 2000 konnte Istanbul seine erste U-Bahn-Strecke eröffnen. Im Lauf der nächsten Jahre soll sie auf eine Strecke von 60 Kilometern ausgebaut werden. 324 machte der römische Kaiser Konstantin der Große die Stadt Byzanz zu seiner neuen Hauptstadt, die später in Konstantinopel umbenannt wurde. Wie Rom war auch Konstantinopel auf sieben Hügeln errichtet und früher von einer Stadtmauer umgeben. Die von Kaiser Theodosius II. im Jahre 413 errichteten Stadtmauern sind heute größtenteils Ruinen. Der älteste Teil der Stadt ist das Stambul-Viertel, südlich und westlich des „Goldenen Hornes”. Nordöstlich von Stambul befindet sich das Geschäftsviertel Galata, das durch zwei Hängebrücken mit Stambul verbunden ist. Wohngebiete sind u. a. Beyoglu (Pera) und Üsküdar auf der asiatischen Seite des Bosporus. Teilweise sind die antiken Ursprünge im heutigen Stadtbild noch zu erkennen. Erhalten geblieben sind z. B. das Hippodrom, das Konstantinsforum sowie verschiedene Ehrensäulen und -bögen. Eines der beeindruckendsten Gebäude der Stadt ist die Hagia Sophia (Kirche der Heiligen Weisheit), eine Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert in eine Moschee umgewandelt wurde. Heute dient sie als Museum. Viele Bauwerke, die aus der Zeit des Osmanischen Reiches stammen, darunter die Bajasid- und die Suleiman-Moschee, spiegeln stilistische Einflüsse der Hagia Sophia wider. Die Ornamente im Inneren und die hohen, schmalen Minarette zeigen jedoch den türkischen Ursprung. Am Ufer des Bosporus befindet sich das Dolmabahçe-Serail, das im 19. Jahrhundert Residenz wurde. Es gehört zu den zahlreichen Bauten des „osmanischen Barock”, die im Verlauf des 18. Jahrhunderts unter westlichem Einfluss entstanden. Istanbul beherbergt zahlreiche Bildungseinrichtungen, darunter die Universität Istanbul (gegründet 1453), die Technische Universität (1773), die Marmara-Universität (1883), die Yildiz-Universität (1911) und die Universität des Bosporus, ehemals die Amerikanische Universität in der Stadt (1863), in der Englisch nach wie vor Lehrsprache ist. Die Stadt ist Sitz des Patriarchen der armenischen Kirche in der Türkei. Fast 200 christliche Kirchen wurden hier gebaut. Istanbul gilt als eine der am häufigsten belagerten Städte der Welt. Unter anderen versuchten Perser, Awaren, Araber und Bulgaren die Stadt zu erobern. Nachdem Konstantinopel 1453 an die Türken fiel, wurde die Stadt Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Bis 1923 war sie Hauptstadt der heutigen Türkei. Danach wurde sie von Ankara abgelöst. Von 1918 bis 1923 hielten Briten, Franzosen und Italiener die Stadt besetzt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 9,45 Millionen (2000). |
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