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Kobe, Stadt und Seehafen in Japan,
Hauptstadt der Präfektur Hyogo, auf der Insel Honshu.
Seit 1890 wurden mehrere angrenzende Städte (darunter Hyogo) zu Kobe eingemeindet. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte dieser Region sind Reis und andere Getreidearten, Obst und Tee. Neben dem Schiffsbau und der Herstellung von Kautschukprodukten sind chemische Industrie, Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektroindustrie, Textilindustrie sowie Zuckerraffinerien, Mühlen und Sake-Brauereien von wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt.
Hinter einem schmalen Küstenstreifen erhebt sich das Rokkogebirge, in dem sich heiße Quellen befinden. Hier entstanden zahlreiche Wohnvorstädte und Hotels. Sehenswert sind mehrere buddhistische Tempel und Schreine, zwei bekannte Buddhastatuen, ein Museum für bildende Kunst sowie ein städtisches Museum mit einer Sammlung westlicher Kulturgüter. Kobe hat seit 1949 eine Universität. Sie wurde 1902 ursprünglich als höhere Wirtschaftsschule gegründet. Nach der Öffnung Japans für den Außenhandel 1868 gewann die Stadt an Bedeutung. Vor dieser Zeit war Hyogo, heute ein Teil von Kobe, jahrhundertelang einer der japanischen Haupthäfen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,48 Millionen (2002).
Am 17. Januar 1995 ereignete sich in Kobe ein schweres Erdbeben, bei dem etwa 5 500 Menschen starben und fast 200 000 Gebäude zerstört wurden.
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