Trans-Ocean Stützpunkte in Thailand, Indonesien, Philippinen, Japan

Stützpunkt Male / Malediven

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Alliance Management Services Company Pvt Ltd.

# 03-01 Filaa Building, Third Floor
Koli Umanru Manik Goalhi
Male / Republic of Maldives
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Malediven (früher Maledivische Inseln), Inselrepublik in Südasien,

im Norden des Indischen Ozeans, südwestlich der Südspitze Indiens gelegen. Die Malediven sind eine Inselkette mit rund 2 000 Koralleninseln, die in Atolle gruppiert sind. Die Inseln haben eine Gesamtfläche von 298 Quadratkilometern. Hauptstadt und größte Stadt der Malediven ist Male mit 72 000 Einwohnern (1999).

Die Malediven haben etwa 330 000 Einwohner (2003), die Bevölkerungsdichte liegt bei 1 106 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die am dichtesten besiedelten Atolle sind Male, das Wirtschaftszentrum der Inselgruppe, sowie Suvadiva und Tiladummati. 72 Prozent der Einwohner leben auf dem Land. Die Bevölkerung stammt von verschiedenen Volksgruppen ab. Sie weist u. a. indische, singhalesische, arabische und afrikanische Vorfahren auf. Der Islam ist Staatsreligion, und beinahe alle Einwohner sind sunnitische Muslime. Die Amtssprache ist Maledivisch (Dhivehi), eine Variante des Singhalesischen, einer indogermanischen Sprache. Da die Menschen auf einem weiten Gebiet auf vielen Inseln verstreut leben, besteht eine starke Differenzierung in verschiedene Dialekte. Der Dialekt der Hauptstadt Male wurde zur Standardsprache erklärt. Als Verkehrssprache dient Englisch. Auf den Malediven besteht eine Schulpflicht von 4 Jahren, der Alphabetisierungsgrad liegt bei 97,2 Prozent.

GESCHICHTE
Die Inseln waren zunächst von buddhistischen Völkern aus Südasien bewohnt. Im 12. Jahrhundert konnte der Islam hier Fuß fassen. Die Portugiesen unterhielten Ende des 15. Jahrhunderts Handelsbeziehungen zu Male. Obwohl die Inseln von einem einheimischen Sultan regiert wurden, standen sie schon bald unter europäischem Einfluss. 1887 wurden die Malediven durch einen Vertrag zum britischen Protektorat erklärt. Die Inselkette wurde 1965 als Sultanat in die Unabhängigkeit entlassen. Das Volk stimmte 1968 für eine präsidiale Republik; die Monarchie wurde abgeschafft. Erster Präsident war Ibrahim Nasir; seit 1978 regiert Präsident Maumoon Abdul Gayoom, der zuletzt im Oktober 2003 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wurde. 1988 rief die Regierung indische Truppen zu Hilfe, um einen Putschversuch tamilischer Söldner zu vereiteln.

Seit Ende der achtziger Jahre ist es der maledivischen Regierung ein besonders wichtiges Anliegen, ihren Sorgen um den Treibhauseffekt in der Öffentlichkeit Ausdruck zu geben. Da 80 Prozent des Inselstaates weniger als einen Meter über dem Meeresspiegel liegen, ist er besonders von der globalen Erwärmung und der damit einhergehenden Erhöhung des Meeresspiegels betroffen. Den im Sommer 1999 veröffentlichten Ergebnissen einer Studie zufolge sind einige der flacheren Inseln massiv vom Untergang bedroht.