|
Mehr Infos:
Auswärtiges Amt Info
Mindanao
Mindanao, nach Luzon zweitgrößte Insel der Philippinen und die südlichste der größeren Inseln.
Mindanao hat eine Fläche von 94 630 Quadratkilometern. Die Zamboanga-Halbinsel im Westen wird durch die Illigan-Bucht im Norden und die Illana-Bucht im Süden fast völlig vom Hauptteil der Insel getrennt. Die Küste ist stark gegliedert; viele Buchten und Landvorsprünge, die den Schiffen bei Sturm Schutz bieten, prägen den Verlauf. Die Insel ist vor allem im Ostteil sehr gebirgig und erreicht mit dem Vulkan Apo (2 954 Meter) ihre höchste Erhebung.
Die Gebirge sind von größeren Senken und Becken durchzogen, die besonders im westlichen Teil dominieren. Die Wälder bergen wertvolle Nutzhölzer, darunter Teakbäume, Zypressen, Eisenholz- und Ebenholzbäume. Es herrscht tropisches Klima mit mittleren Jahresniederschlägen von mehr als 3 000 Millimetern im Bergland; im Tiefland werden in trockenen Jahren 1 000 Millimeter unterschritten. Die längsten Flüsse auf Mindanao sind der Río Grande de Mindanao und der Agusan.
Auf dem ausgesprochen fruchtbaren, vulkanischen Boden werden Mais, Reis, Kokosnüsse, Bananen, Ananas und Manilahanf angebaut. Außerdem finden sich reiche Vorkommen an Erzen von Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Eisen sowie Kohle. Den wichtigsten Wirtschaftszweig auf Mindanao bildet die Rinderzucht. Der größte Teil der Bevölkerung lebt an der Küste oder entlang den Flüssen, das Inselinnere ist demgegenüber dünn besiedelt. Größte Städte sind Davao, Zamboanga und Cagayan de Oro. Die Einwohnerzahl Mindanaos beträgt etwa 10,9 Millionen.
|