| Trans-Ocean Stützpunkte in
Cuba - West Indies - AVI - BVI - Trinidad/Tobago - Venezuela - NL Antillen Stützpunkt Barbados (WI) |
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Jens Uwe Affeldt »Chelston« Chelsea Road St. Michael, Barbados, W.I. Fone: (001) 246-4261331 pr. E-Mail: |
Mehr Infos: Auswärtiges Amt Info
Barbados, unabhängiger Staat im Commonwealth und östlichste Insel der Westindischen Inseln, nördlich von Saint Vincent gelegen. Barbados gehört zum Teilbereich der Südlichen Inseln über dem Winde. Die Insel ist 34 Kilometer lang und maximal 23 Kilometer breit, mit einer Gesamtfläche von 430 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Bridgetown. Barbados besitzt im Süden und Westen flache Küstenbereiche mit schönen Sandstränden, im Norden und Osten gibt es Steilküsten, das Innere der Insel ist flachwelliges Hügelland. Die höchste Erhebung ist mit 340 Metern der Mount Hillaby. Die Oberfläche der Insel wird von Korallenablagerungen auf Sedimentgesteinen gebildet, deswegen gibt es auf Barbados auch keine Mineralienvorkommen. Barbados hat keine natürlichen Tiefwasserhäfen und ist fast gänzlich von Korallenriffen umgeben. Das Klima ist feuchttropisch, wird aber durch Winde vom Meer gemäßigt. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 26 °C. Von August bis November herrscht Regenzeit. Die jährlichen Niederschläge schwanken von 1 250 bis 1 750 Millimetern. Die Insel wird gelegentlich von Hurrikanen heimgesucht. Die ursprünglich von den Arawak bewohnte Insel wurde im 16. Jahrhundert von Spaniern entdeckt, doch erst 1627 gründeten britische Kolonisatoren eine Siedlung auf der Insel. Die Insel wurde 1652 englische Kronkolonie. Die wirtschaftliche Entwicklung der Kolonie wurde im 18. Jahrhundert durch den Krieg zwischen England und Frankreich sowie durch den Unabhängigkeitskrieg zwischen England und den sich formierenden Vereinigten Staaten von Amerika stark beeinträchtigt. 1834 wurde die Sklaverei abgeschafft, und der Sklavenhandel, die Wirtschaftsgrundlage der Insel, brach zusammen. Mit dem Zuckerrohranbau trat die Landwirtschaft in den Vordergrund. Im Jahr 1876 kam es zu schweren Unruhen, als die britische Regierung eine Konföderation mit den etwa 160 Kilometer weiter westlich gelegenen Südlichen Inseln über dem Winde vorschlug. In den folgenden Jahrzehnten erlangte die Mehrheit aus Schwarzen und Mulatten allmählich die politische Macht und übertraf schließlich die Zahl der weißen Landbesitzer in den gesetzgebenden Kammern. 1937 führten miserable wirtschaftliche Bedingungen zu erneuten Unruhen, woraufhin eine Kommission aus Großbritannien nach Barbados geschickt wurde. In der Folge kam es zur schrittweisen Einführung gesellschaftlicher und politischer Reformen und 1950 zur Durchsetzung des allgemeinen Wahlrechtes. Barbados schloss sich der Westindischen Föderation (1958-1962) an, zu der auch Trinidad und Tobago gehörten. |