Trans-Ocean Stützpunkte in Cuba - West Indies - AVI - BVI - Trinidad/Tobago - Venezuela - NL Antillen

Stützpunkt Jamaica (WI)
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Lothar Schlegel

St. Margaret's Bay P.O.
Portland
Jamaica, West Indies
Tel. 001-876-358 8727

E-Mail:
Koordinaten:
18° 12,0 ' Nord 076° 26,77 ' West
Hurrican DEAN

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port-antonio02.jpg 250x161 WISSENSWERTES UEBER PORT ANTONIO, JAMAICA, WEST INDIES

Port Antonio liegt im Nordosten der Insel und wird oft als die Wiege des Tourismus in jamaika bezeichnet. heutzutage sieht man in den strassen jedoch kaum touristen..

errol flynn strandete hier schon 1946 eher unbeabsichtigt mit seiner yacht ZACCA. der held zahlreicher piratenfilme verliebte sich sofort in das verschlafene staedtchen und er erwarb dann auch wenig spaeter die kleine insel NAVY ISLAND, die schuetzend vor den beiden haefen WEST- und EASTHARBOUR liegt.

zu recht gilt port antonio als schoenster hafen jamaikas und sicher auch als einer der schoensten in der karibik. am fusse der ueber 2200m hohen BLUE MOUNTAINS gelegen ist man hier mit seinem boot auch recht gut vor hurrikanen geschuetzt.

im WEST HARBOUR wurden in den letzten jahren weitgehende restaurierungsarbeiten durchgefuehrt, ein brandneuer state-of-the-art marina wurde gebaut mit exclusivem whirlpool, warmen duschen, wc's usw. fuer die yachties. am dock erhaelt man neben 220volt, 110volt und abwasseranschluss auch wasser, das in jamaika bedenkenlos getrunken werden kann. auch die grossen luxuskreuzfahrtschiffe fuellen ihre trinkwassertanks in jamaika.. im marinagebaeude kann man kostenlos im internet surfen , bzw. seine email-post erledigen. vor der marina befinden sich muringsbojen und deren anleger koennen gegen eine geringe gebuehr die einrichtungen des neuen marinas nutzen. ausserdem befindet sich im WEST HARBOUR noch der etwas angeschlagene PORT ANTONIO MARINA, der zwar nicht so modern ist, dafuer erheblich kostenguenstiger. aber auch diese anlage soll in kuerze renoviert werden. der kleine HUNTRESS MARINA, der von der deutschen sabine geleitet wurde, existiert nicht mehr!

die marinas sind sehr zentral gelegen, nach einem nur fuenfminuetigem spaziergang befindet man sich im zentrum von port antonio, wo man diverse banken, supermaerkte, obst- und gemuesemarkt aber auch kleine, sehr preisguenstige aber trotzdem gute restaurants findet.

weiterhin gibts im ort drei deutsche aerzte, einen deutschen zahnarzt und fuer alle arten von reparaturen am boot ist thomas zustaendig, auch ein deutscher, der im EASTHARBOUR mit familie auf seinem segelboot wohnt. ab oktober 2004 steht auch ein trockendock mit travellift zur verfuegeung. guenstige preise wie z.b. in trinidad wurden mir zugesagt.

TO-mitglieder erhalten auf die marinagebuehren 20% (!) rabatt, auf diesel 10% und fuer travellift und trockendock auch 10%. ein- und ausklarieren ist einfach und problemlos, die offiziellen kommen in der regel zum marina, kosten entstehen keine! segler, die mit kleinem budget unterwegs sind koennen nach dem einklarieren im EASTHARBOUR kostenlos ankern. obwohl jamaika einen schlechten ruf wegen seiner hohen kriminalitaetsrate hat, trifft dies auf port antonio nicht zu. ich selber habe z.b. mein boot seit mehr als drei jahren vor anker liegen(anfangs im westharbour, seit etwa einem jahr im eastharbour) und ich hatte bisher noch nie probleme mit diebstahl oder einbruch! vor 14 jahren kam ich das erste mal nach jamaika und habe mich sofort in die grandiose natur, besonders im osten der insel, verliebt.

Meine frau betreibt in st. margaret's bay, etwa 8km westlich von port antonio ein kleines gaestehaus. mit meinem minivan mache ich auch ausfluege und touren in die BLUE MOUNTAINS, wo der edelste und teuerste kaffee der welt waechst, aber auch nach kingston oder ocho rios zu anderen attraktionen. beliebt ist auch das RIO GRANDE RAFTING, eine 3 stunden lange fahrt mit dem bambusfloss auf jamaikas groesstem fluss.

natuerlich stehe ich auch zur loesung anderer probleme der seglere gerne zur verfuegeung.

Lothar Schlegel
Mehr Infos:

aamt.gif 139x81Auswärtiges Amt Info

Jamaika, Inselstaat,
drittgrößte Insel der Großen Antillen, einer Gruppe der Westindischen Inseln, im Karibischen Meer südlich von Kuba. Jamaika hat eine West-Ost-Ausdehnung von etwa 235 Kilometern; die breiteste Stelle misst etwa 80 Kilometer. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 10 991 Quadratkilometer. Kingston ist Hauptstadt und größte Stadt von Jamaika.

Unter der christlichen Mehrheit finden sich die Gemeinden der Church of God, der Baptisten, der Adventisten vom Siebenten Tag, der Pfingstgemeinde (Pentecostals) sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche. Außerdem leben in Jamaika u. a. auch Juden, Muslime, Hindus und Anhänger des Bahaismus. Kulturelle Bewegungen, wie die Pocomania und die Rastafaris, bilden einen bedeutsamen Teil des religiösen Lebens auf der Insel.

Gesetzliche Feiertage sind Neujahr (1. Januar), Aschermittwoch, Ostern (Freitag bis Montag), Tag der Arbeit (23. Mai), Tag der Unabhängigkeit (der erste Montag im August), Tag der Nationalhelden (der dritte Montag im Oktober), der erste Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und Boxing Day (26. Dezember). Letzterer geht auf die britische Tradition zurück, Angestellten im Dienstleistungsgewerbe kleine, in Schachteln (boxes) verpackte Geschenke zu überreichen. Als ein besonders bedeutender Feiertag gilt bei den Rastafaris der Jahrestag der Krönungsfeier von Haile Selassie, einem früheren Kaiser Äthiopiens, den die Rastafaris als den Messias verehren. Der ursprüngliche Name dieses Mannes lautete Tafari; Ras entspricht dem Adelsprädikat des Prinzen. An diesem Tag werden dem Rastafari Babys geweiht, Texte rezitiert und Lieder gesungen.

Angehörige des Stammes der Arawak waren die Ureinwohner von Jamaika (das aruakische Wort Chaymaka bedeutet „Insel der Quellen”). Christoph Kolumbus entdeckte die Insel 1494 während seiner zweiten Reise. 1509 wurde sie spanische Kolonie. Saint Iago de la Vega, das heutige Spanish Town, wurde 1523 gegründet. Die Stadt war die erste Siedlung und für nahezu 350 Jahre Hauptstadt des Landes. Die indianische Urbevölkerung wurde ausgerottet.

Eine englische Flotte unter dem Oberbefehl von Sir William Penn eroberte Jamaika 1655, und 1670 wurde die Insel England zugesprochen. Ende des 17. Jahrhunderts kam eine wachsende Zahl englischer Einwanderer auf die Insel. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell, und infolge des enormen Bedarfs an Arbeitern wurden afrikanische Sklaven ins Land geholt. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für Sklavenhandel. 1692 zerstörte ein Erdbeben Port Royal, den wichtigsten Sklavenmarkt Jamaikas. Nicht weit davon gründeten die Briten wenige Jahre später Kingston. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich Jamaika durch den Handel mit Zuckerrohr und Kakao zu einer der wohlhabendsten Kolonien Großbritanniens.