Trans-Ocean Stützpunkte in Cuba - West Indies - AVI - BVI - Trinidad/Tobago - Venezuela - NL Antillen

Stützpunkt Sint Maarten / Saint Martin (WI)
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Sally und Michael Glatz

Amalgamated Yachting Services
Portofino Marina
46 Airport Road
Simpson Bay lagoon
Sint Maarten/Dutch West Indies
Tel.: 00599-5225127
Fax: 00599-5452692

E-Mail: Home:
www.shrimpys-stmaarten.com/index.html

Mehr Infos:

aamt.gif 139x81Auswärtiges Amt Info (Niederlande)

Saint Martin (Insel), eine der Westindischen Inseln. Sie gehört zu den Kleinen Antillen und liegt zwischen Anguilla und Saint-Barthélemy. Der nördliche Teil (Saint-Martin) ist dem französischen Überseedepartement Guadeloupe unterstellt, der südliche Teil (Sint Maarten) den Niederländischen Antillen. Der französische Teil ist 52 Quadratkilometer groß, der niederländische Teil 34 Quadratkilometer. Landwirtschaft und Industrie sind nur wenig entwickelt. Wichtigste Einkommensquelle ist der Tourismus. Sowohl der französische Hauptort Marigot als auch das niederländische Philipsburg sind Freihäfen. Im niederländischen Teil der Insel leben etwa 33 500 Menschen und im französischen Teil 28 500 Menschen. Seit 1648 wird Saint Martin von Franzosen und Holländern gemeinsam verwaltet.

Niederländische Antillen, früher auch Niederländisch Westindien genannt, (holländisch De Nederlandse Antillen), zu den Niederlanden gehörende Inseln, bestehend aus zwei Inselgruppen im Karibischen Meer. Die erste Gruppe, die Curaçao und Bonaire umfasst und der bis 1986 auch Aruba angehörte, ist der Küste Venezuelas vorgelagert. Sie gehören zu den Inseln unter dem Winde. Die zweite Inselgruppe ist Teil der Inseln über dem Winde. Dazu gehören die südliche Hälfte von Saint Martin (Sint Maarten) und die Inseln Sint Eustatius und Saba. Die Gesamtfläche der Niederländischen Antillen beträgt rund 800 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl liegt bei etwa 193 000. Hauptstadt und zugleich größte Stadt ist Willemstad (auf Curaçao) mit einer Einwohnerzahl von 125 000.

Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Inseln sind die großen Erdölraffinerien auf Aruba und Curaçao. Das Erdöl wird aus Venezuela importiert. Erdöl und Erdölprodukte deckten Ende der achtziger Jahre etwa 85 Prozent des jährlichen Import- und Exportvolumens. Weitere Industriezweige sind das Textilgewerbe, der Elektrogerätebau sowie die Herstellung von Rum und die Salzgewinnung. In Curaçao wird Calciumphosphat abgebaut. Der Tourismus ist ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Exekutivgewalt wird von einem Gouverneur ausgeübt, der von der niederländischen Regierung und dem Ministerrat ernannt wird. Die Legislative besteht aus 22 vom Volk gewählten Mitgliedern. Die Verteidigung und das Außenministerium unterstehen der Verantwortung der Niederlande. Holländisch ist die offizielle Sprache; die Bevölkerung spricht jedoch auch Englisch, Spanisch und Papiamento, eine Mischung aus Holländisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Die Universität der Niederländischen Antillen (1970 gegründet) befindet sich in Willemstad.

1527 ergriffen die Spanier Besitz von den Inseln unter dem Winde. Die Holländer übernahmen 1634 die Kontrolle und regieren die Inseln seit dem frühen 19. Jahrhundert. Die Niederländischen Antillen, die einst als Niederländisch Westindien bekannt waren, bildeten bis 1954 eine niederländische Kolonie. Danach wurden sie Bestandteil des Königreiches der Niederlande. Aruba löste sich 1986 aus dem Verbund und ist seitdem autonom.