| Trans-Ocean Stützpunkte in
Cuba - West Indies - AVI - BVI - Trinidad/Tobago - Venezuela - NL Antillen Stützpunkt Trinidad / (TT) |
|
|
|
Andreas Kretzschmar ELECTROPICS Marine Services Ltd. 106 Western Main Road Tropical Marine Compound Chaguaramas, Trinidad Phone Office: +1-868-634-2232 FAX Office: +1-868-634-2237 Mobile: +1-868-689-3611 GPS-Position N 10:40.856 W 61:37.825 Bürozeiten: 10:00 - 18:00 Anruf während der Bürozeiten auf VHF Kanal 68, "Trans-Ocean" oder "Electropics" Briefpost (auch Dokumente, FEDEX, DHL, UPS etc.) an meine Firmenanschrift s.o. Pakete nur nach pers. Absprache! Wichtige Sendung wegen langer Postlaufzeit NUR MIT KURIERDIENST schicken ! Segler informieren sich über Termine am besten in der Monatszeitschrift "COMPASS", im "Boater's Directory" ( www.boatersenterprise.com/) sowie im täglichen VHF-Netz auf Kanal 68 zwischen 08:00 Uhr und 08:30 LT E-Mail: |
Mehr Infos: Auswärtiges Amt Info
Trinidad und Tobago, Republik innerhalb des Commonwealth of Nations, welche die südlichsten Inseln im Karibischen Meer umfasst. Neben Trinidad und Tobago gehören zum Staatsgebiet sechs kleinere Inseln vor der Küste Venezuelas. Trinidad liegt der Mündung des Orinoco nördlich gegenüber und wird durch den Golf von Paria von der südamerikanischen Küste getrennt. Tobago befindet sich 32 Kilometer nordöstlich von Trinidad. Die Gesamtfläche des Staates beträgt 5 128 Quadratkilometer. Die Fläche Trinidads umfasst davon rund 4 800 Quadratkilometer; auf Trinidad liegt Port of Spain, die Hauptstadt des Landes. Tobago hat eine Fläche von circa 300 Quadratkilometern; die größte Stadt der Insel ist Scarborough. Das Land hat etwa 1,10 Millionen Einwohner (2003). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 215 Einwohnern pro Quadratkilometer, die Lebenserwartung bei 69,6 Jahren. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist sehr heterogen. Größte Bevölkerungsgruppen sind die Bewohner afrikanischer (43 Prozent) sowie indischer Abstammung (40 Prozent). Weitere ethnische Gruppen sind chinesischer, westeuropäischer und arabischer Herkunft. Amtssprache in Trinidad und Tobago ist Englisch. Minderheitensprachen sind Französisch, Spanisch, Hindi, Chinesisch und die Kreolsprache Patois. Etwa drei Fünftel der Bevölkerung sind Christen, die sich überwiegend zum Katholizismus bekennen, stärkste protestantische Gemeinschaft sind die Anglikaner. Hindus und Muslime stellen mit 25 bzw. 6 Prozent der Bevölkerung die größten nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften. BILDUNG UND KULTUR Die Ausbildung in Trinidad und Tobago ist kostenfrei, und für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren besteht Schulpflicht. Für die höhere Bildung gibt es pädagogische Hochschulen, technische Hochschulen und die University of the West Indies, auf deren Trinidad-Tobago-Campus in Saint Augustine auf Trinidad (gegründet 1960) die Fakultäten Kunst, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Erziehung, Landwirtschaft, Medizin und Ingenieurwissenschaften zu finden sind. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 98,2 Prozent (2000). In Trinidad und Tobago erscheinen drei unabhängige Tageszeitungen mit Auflagen um 45 000. Es gibt drei Radiostationen und zwei Fernsehsender. VERWALTUNG UND POLITIK Gemäß der Verfassung von 1976 ist Trinidad und Tobago eine Präsidialrepublik im Commonwealth of Nations. Der Staat gliedert sich verwaltungsmäßig in acht Counties, drei Stadtbezirke und Tobago. Die Verfassung sieht einen Präsidenten und ein Zweikammerparlament vor, das aus einem Senat und einem Repräsentantenhaus besteht. Der Präsident wird durch einen Wahlausschuss mit Mitgliedern beider Parlamentskammern gewählt. Das Repräsentantenhaus setzt sich aus 36 Abgeordneten zusammen, die für eine Amtszeit von fünf Jahren vom Volk gewählt werden. Die 31 Senatsmitglieder werden vom Präsidenten ernannt. Im Jahr 1980 wurde Tobago ein eigenes Parlament zugestanden. In der Folgezeit kolonialisierte Spanien die Insel und ernannte 1532 einen Gouverneur zu ihrer Verwaltung. Die Urbevölkerung wurde durch Zwangsarbeit ausgebeutet, so dass viele Menschen starben, andere wanderten aus. Schließlich wurden afrikanische Sklaven dorthin gebracht. Zur Zeit der Französischen Revolution kamen viele französische Familien von Haïti und anderen Westindischen Inseln nach Trinidad. Im Februar 1797, während der Französischen Revolution, ergab sich Trinidad einer britischen Streitmacht, und 1802 wurde es im Anschluss an den Vertrag von Amiens offiziell an Großbritannien übergeben. Im Jahr 1833 wurde die Sklaverei abgeschafft, und zwischen 1845 und 1917 wurden von den Briten über 150 000 muslimische und hinduistische Inder auf die Insel Trinidad gebracht, um die Plantagensklaven zu ersetzen. Im Jahr 1498 entdeckte Kolumbus auch Tobago, das von den Kariben bewohnt war. Tobago war nacheinander in spanischem, britischem, holländischem und französischem Besitz, bevor Frankreich die Insel 1814, am Ende der Napoleonischen Kriege, an Großbritannien abtreten musste. Bis 1889 war Tobago Teil der Kolonie „Inseln über dem Winde”; dann wurde es mit Trinidad zusammengeschlossen. Vom 22. April 1958 bis zum 31. Mai 1962 waren Trinidad und Tobago Teil der Westindischen Föderation. Am 31. August 1962 wurde Trinidad und Tobago ein unabhängiger Staat im Commonwealth of Nations, und 1967 trat es der Organisation der Amerikanischen Staaten (Organization of American States, OAS) bei. Im Jahr 1968 bildete der Staat zusammen mit anderen englischsprachigen karibischen Staaten das Karibische Freihandelsgebiet (Caribbean Free Trade Area, CARIFTA), das 1973 durch den Karibischen Gemeinsamen Markt (Caribbean Common Market, CCM) ersetzt wurde. Die Nationale Volksbewegung (People’s National Movement, PNM), die vom Beginn der Unabhängigkeit des Staates (1962) bis 1986 an der Macht war, erhielt viel Unterstützung von der schwarzen Stadtbevölkerung und der Geschäftswelt; ihr Führer war von 1962 bis 1981 Premierminister Eric Williams. Anfang der siebziger Jahre war der Staat einer wirtschaftlichen und sozialen Krise ausgesetzt. Im April 1970 brachen auf Trinidad Krawalle aus und führten zu mehreren Toten und vielen Verletzten. Die Situation wurde durch eine kurzzeitige Meuterei von Teilen der Armee noch verschärft. Der Notstand wurde ausgerufen. Obwohl den Krawallen auch eine Kampagne schwarzer Nationalisten zugrunde lag, sahen Beobachter den eigentlichen Grund für die Unruhen in den wirtschaftlichen Problemen. Als Antwort auf die Unruhen kündigte Premierminister Williams an, dass eine kürzlich ernannte Kommission gegen Rassendiskriminierung mit Anhörungen beginnen würde, sobald die Ordnung wieder hergestellt wäre. Der Notstand, der noch 1971 über bestehen blieb, wurde im Juni 1972 beendet. |