| Trans-Ocean Stützpunkte in
Süd- Amerika - Brasilien - Venezuela - Equador - Pacific Islands Stützpunkt Buenos Aires (ARG) |
|
|
Deutsches Hospital für TO Mitglieder in Buenos Aires |
Ing. Heriberto Römer Avda del Libertador 2844 RA-1636 Olivos, Argentinien Fone: 0054-4799-7079 Mobil: 0054-155-416-5001 E-Mail: Olivos-Argentina@trans-ocean.org Vertretung: Stellvertr. Stützpunktleiter Gustav G. E. Hardt Int. Lambertini 119 ARG-1652 San Isidro – Buenos Aires Phone + Fax: 0054-1147438044 Mobil: 0054-91155164239 E-Mail: Herr Hardt betreut auch Mar del Plata |
Mehr Infos: Auswärtiges Amt Info
Buenos Aires, Hauptstadt Argentiniens, an der westlichen Seite des Mündungstrichters des Río de la Plata gelegen, einer Flussmündung, die sich vom Atlantischen Ozean landeinwärts ihren Weg bahnt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,78 Millionen und in der Agglomeration rund 12,02 Millionen (2000). 1536 gründete ein spanischer Entdeckungsreisender die Stadt unter dem Namen Nuestra Señora Santa María del Buen Aire. Nach fünf Jahren wurden die Siedler wegen Auseinandersetzungen mit den Indios zum Rückzug gezwungen. 1580 erfolgte eine zweite Gründung. Die Siedler versuchten sich durch Viehwirtschaft in der Pampa zu ernähren. Dennoch wuchs die Bevölkerung bis 1750 nur allmählich auf 14 000 Einwohner an. Später förderten ein zunehmender Lederhandel sowie 1776 die Auswahl von Buenos Aires als Sitz des großen spanischen Vize-Königreiches Río de la Plata die Blütezeit und demographische Ausdehnung der Stadt. Die Unabhängigkeit von Spanien, erstmals 1810 verkündet und 1816 offiziell anerkannt, öffnete den Seehafen für den freien Handel, vor allem für den Handel mit Großbritannien. Das Geschäft blühte, und die Bevölkerungszahl stieg bis 1850 auf 100 000 Einwohner an. Die größte Phase der städtischen Ausdehnung begann in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts, ausgelöst durch den florierenden Export von Fellen, Wolle, Getreide und Fleisch. Europäische Einwanderer aus Italien und Spanien strömten in die Küstenregion Argentiniens. Sie bevorzugten den Siedlungsraum von Buenos Aires. Ausländisches Kapital ermöglichte den Bau von Eisenbahnstrecken, Hafenanlagen, Straßenbahnen und Gaswerken. Seit seiner Unabhängigkeit lag Buenos Aires mit anderen Regionen Argentiniens im Kampf um die Vormachtstellung. Die Auseinandersetzung wurde 1880 größtenteils gelöst, als die Stadt von der Provinz Buenos Aires getrennt und der Bundeshauptstadtdistrikt eingerichtete wurde. Zur gleichen Zeit wurde die Stadt, nachdem sie 1862 nur den Status einer provisorischen Hauptstadt erhalten hatte, zur ständigen Hauptstadt erklärt. Bis 1910 entwickelte sich Buenos Aires mit einer Einwohnerzahl von 1,3 Millionen zu einem führenden Kultur- und Wirtschaftszentrum Lateinamerikas. In Argentinien selbst nahm Buenos Aires eine Vormachtstellung in den Bereichen Politik und Wirtschaft ein. Die Konzentration von Einwohnern, Geldern und Transporteinrichtungen ließ nach 1930 die Region als Standort für Fabriken interessant werden. Ende der dreißiger Jahre setzte eine Migration aus Argentiniens inländischen Provinzen in Richtung Buenos Aires ein und löste den Zustrom europäischer Einwanderer ab. 1950 lebten fast fünf Millionen Menschen im Großraum von Buenos Aires. Von Inflation und politischen Krisen beeinträchtigt, leitete die Stadtverwaltung Modernisierungsprogramme für die achtziger und neunziger Jahre in die Wege, um ihren Platz unter den Weltstädten behaupten zu können. |