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Neue Liegeplätze auf Sizilien


 

Neue Liegeplätze auf Sizilien

Verfasst von Kirsten Panzer am 9. August
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Aus dem Mittelmeer berichtet Norbert Stangl von der Marina Capo d‘Orlando an der Nordküste Siziliens, die nun im Juli mit einiger Verzögerung eröffnet wurde. Anlaufen lohnt sich:
 

Wir sind am 24. Juli von Vulcano kommend in die neue Marina Capo D' Orlando eingelaufen und wurden sehr herzlich empfangen.

Offiziell wurde die Marina mit ihren 550 Liegeplätzen ja am 1. Juli eröffnet, doch waren während unseres Aufenthaltes ab dem 254. Juli noch nicht alle Geschäfte bezogen, auch der Yacht Club befindet sich noch im Aufbau, doch gibt es bereits zwei Lokale mit einem sehr guten gastronomischen Angebot!

Die Infrastruktur funktioniert bestens. Alle Liegeplätze sind mit Wasser- und Stromanschlüssen versorgt und entsprechen neuesten Standards. Die Marineros sind sofort zur Stelle, wenn man sie braucht.

Nach Anmeldung per VHF kam uns ein Schlauchboot entgegen und wir wurden an unseren Liegeplatz geleitet. Am Steg übernahm ein zweiter Hafenmitarbeiter die Heckleinen und übergab die Muringleinen, die in der ganzen Marina farblich sogar rot/grün gekennzeichnet sind.

Die große Hauptmole und die Stege sind breiter als gewöhnlich und die ganze Marina wird von einer hohen Betonmole eingefasst, die Schutz vor allen Winden bietet.

Gleich bei der Einfahrt befindet sich die Bootstankstelle, die schon in Betrieb ist. Im Aufbau begriffen ist auch die Werft, ein großer Travellift ist allerdings bereits vorhanden.

 

Für alle Fragen und Wünsche sind die Damen im Marina-Büro bestens gerüstet, Lisa als Einheimische und Lara als Deutsche haben uns in Allem unterstützt und uns unter anderem einen Mechaniker für den Außenborder, einen Spezialisten für unseren Tiefkühler und einen Segelmacher zum Spleißen unserer Endlosleine organisiert.

Auch die Transfers haben sie für uns gebucht. So kostete der Transfer zum Flughafen Catania (2 Stunden) 100 Euro (gilt auch andersrum), der Minibus für fünf Personen zum Flughafen Palermo 180 Euro und das Taxi in den 3,5 km entfernten Ferienort Capo d' Orlando nur sagenhafte 3 Euro. Auch Fahrräder können ausgeliehen werden, doch uns war es bei 35 Grad zu heiß zum Radfahren.

 

Marina d'OrlandoDie Marina bietet sich sowohl als Zwischenstopp von Palermo nach Messina wie auch als Starthafen für die Liparischen Inseln an. Auf Grund der zur Zeit sehr kulanten Liegeplatzgebühren kommt sie auch für Dauerlieger in Frage. Wir sind jedenfalls sehr zufrieden und können die Marina (auch als Alternative zu Portorosa) durchaus empfehlen.

 

DieHomepage der Marina: www.capodorlandomarina.it/de/

Norbert Stangl, Catamaran NOEL (Salzburg/Austria)


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