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Update II - Italien  - Was nun?


 

Update II - Italien - Was nun?

Verfasst von Kirsten Panzer am 10. März
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Gestern Abend wurde aus Italien noch gemeldet, dass Freizeitschiffe in den Marinas verbleiben mpüssen - heute sieht die Situation schon wieder ganzs anders aus. Es gibt weiterhin starke Enschränkungen in der persönlichen BewegungsfreiheitKeine Stunde vergeht, ohne dass es neue Informationen, neue Zahlen,  zum Corona-Virus gibt. Reaktionen bleiben natürlich auch nicht aus und so hat die italienische Regierung ihren „Sperrbezirk“ inzwischen aufs ganze Land ausgeweitet. Da das Land bekanntermaßen über 7600 Kilometer Küste verfügt, betrifft dieser neue Erlass nicht nur das Land selbst und seine nördlichen Grenzen, sondern eben auch die Wasserseite. Da kommen nun die Segler, die sich auf See weit weg vom Virus und seinen Folgen glauben, ins Spiel. 

„Ist es im Moment noch möglich, Italien anzulaufen,“ ist eine der Hauptfragen, mit der sich die Segler auch an uns wenden. 

Vom Küstenhopping ist momentan sicherlich abzuraten, doch für Versorgungszwecke einen Port of entry anzulaufen, sollte möglich sein, wenn dies denn notwendig ist. Offizielle Stellungnahmen, die sich explizit auf die Sportschifffahrt beziehen, gib es allerdings zurzeit nicht. Mit dem Messen der Körpertemperatur sollte man bei der Einreise rechnen, wahrscheinlich werden auch Selbstauskünfte, wie sie beispielsweise an Flughäfen ausgegeben werden,  gefordert, doch noch gibt es dazu keine konkreten, nur auf die Sportschifffahrt bezogenen, Angaben.

Die italienische Bevölkerung wurde aufgerufen, ihre privaten Aktivitäten einzuschränken, Kinos sind geschlossen, Restaurants haben vielerorts nur noch bis 18 Uhr geöffnet, so möchte man dem abendlichen Trubel, dem „unnötigen“ engen Zusammensein entgegenwirken. Das italienische Innenministerium hat bekannt gegeben, dass nur zur Eigenversorgung, Arbeit und aus medizinischen Gründen das eigene, enge Umfeld verlassen werden darf/sollte. Darauf weist auch Trans-Ocean-Stützpunktleiter Claudius Zeise, Porto Conte Marina in Fertilia-Alghero / Nordsardinien, hin. Er rät dabei davon ab, Italien momentan oder zumindest während der nächsten drei Wochen anzusteuern, wenn dies nicht unbedingt aus Versorgungsgründen notwendig ist – zumindest so lange bis sich die Situation etwas beruhigt und hoffentlich auch verbessert hat. 

Wer zurzeit einen italienischen Hafen anlaufen muss, sollte auf alle Fälle diesen zuvor kontaktieren. 

Inzwischen hat auch das Robert-Koch-Institut Italien als Risikogebiet einstuft. 

 

 

 

 


 


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