Am heutigen Morgen meldeten Lennart Burke und Melwin Fink vom Team Next Generation Boating Around the World einen schweren Riggschaden. Eine Unterwante ist ausgerissen. Nach näherer Begutachtung des Schadens stellte sich heraus, dass sowohl der "Bumerang" am Mast, auf dem die Saling sitzt, als auch die betroffene Unterwante gebrochen sind.
Der Mast steht weiterhin, kann jedoch nur noch sehr eingeschränkt belastet werden. Die Segel wurden daraufhin geborgen. Lennart Burke und Melwin Fink segeln derzeit stark gerefft mit achterlichem Wind. Zum Zeitpunkt des Schadens lag das Duo auf dem dritten Platz der dritten Globe40-Etappe – keine 80 Seemeilen hinter dem führenden belgischen Team um Jonas Gerckens und Benoît Hantzperg.
Burke und Fink geht es gut, eine akute Gefährdung besteht derzeit nicht. Die Segler stehen in Kontakt mit dem Mastenhersteller sowie der Rennorganisation. Das notwendige Ersatzteil muss eigens gefertigt und anschließend zum Boot für die Reparatur transportiert werden. Der aktuelle Fokus liegt auf der Sicherung des Mastes, um einen vollständigen Verlust zu vermeiden. Aus diesem Grund hat das Team unter Notbesegelung den Kurs nach Norden genommen, um sicherere Gewässer anzusteuern und den angekündigten Stürmen im Süden auszuweichen. Welcher Nothafen von ihnen angelaufen wird, ist derzeit noch offen.

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Jules Tolomello