Gastlandflaggen gehören an Bord wie Logbuch und Fender – können die Bordkasse bei längeren Reisen aber ganz schön belasten. Wer mehrere Länder ansteuert, merkt schnell: Fertige Flaggen aus dem Bootsladen summieren sich. Allein für die Karibik werden rund 22 verschiedene Gastlandflaggen benötigt.
Die gute Nachricht: Es geht auch anders. Mit etwas Zeit und Handgeschick lassen sich Gastlandflaggen für etwa 2 Euro pro Stück selbst herstellen – robust, leicht und perfekt für unterwegs. Kostenfreie Druckvorlagen für ganze Reviere Eine besonders praktische Lösung bietet Noforeignland. Dort findest du kostenlose PDF-Druckvorlagen für komplette Fahrtenreviere – übersichtlich, korrekt skaliert und bereit für den Druck auf geeignetem Stoff.Die Vorlagen lassen sich bei einer Online-Druckerei deiner Wahl auf Flaggenstoff (winddichtes Outdoor-Gewebe, ca. 115 g/m²) drucken. Die empfohlenen Maße der Segel-Plattform sind bereits berücksichtigt – du musst nur noch downloaden und bestellen - sobald der Stoff da ist, geht es ans Selbermachen.
Schritt für Schritt zur eigenen Gastlandflagge
- Flaggen ausschneiden (Nahtzugabe beachten)
- Ränder einmal umnähen – mit der Nähmaschine oder per Hand (auch per Hand möglich)
- Linke Seite verstärken (z. B. mit Gurt- oder Baumwollband)
- Bändsel einnähen – fertig.



Das Ergebnis: leichte, saubere Flaggen ideal für unterwegs. Egal, ob vor dem Ablegen zu Hause oder unterwegs in einer ruhigen Ankerbucht gefertigt: Die DIY-Variante ist flexibel, platzsparend und macht unabhängig von Bordshops.
Jules Tolomello
Fotos: Laura Pape