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Weltumsegler, Atlantikquerer und viel gute Laune


 

Weltumsegler, Atlantikquerer und viel gute Laune

Verfasst von Kirsten Panzer am 13. Mai
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Zum zweiten Mal hat sich der TO in diesem Jahr zu seinem Sommertreff in Orth auf Fehmarn versammelt und – wieder war das Wochenende ein voller Erfolg. 

15 Schiffe und rund 40 Mitglieder, hatten sich aufgemacht in Richtung sonnenverwöhnte Ostseeinsel und „es hat sich gelohnt“ war die einhellige Meinung. Dem entsprach auch der Abschiedsgruß: „Bis zum nächsten Mal in Orth und vorher sehen wir uns ja zum Jubiläum in Cuxhaven“. 

Alle werden dann nicht dabei sein können, denn auch in diesem Jahr waren zwei Losseglercrews in Orth – Ende Juni beziehungsweise Im August heißt es für sie „Leinen los für die große Fahrt“. 

Doch vorher gab es am Freitagabend wie gewohnt ein Zusammensein bei Dorsch, Matjes, Spargel, Bratkartoffeln und Filet im Piratennest. Während die einen sich schon zuprosteten, kämpfte ein Überraschungsgast allerdings noch mit viel zu wenig Wind: Lina Rixgens, die im vergangenen Jahr auf Wolfgangs Quix‘ Spuren mit dem Mini-Transat über den Atlantik gesegelt war und als erste deutsche Frau, mit gerade einmal 23 Jahren, das Ziel in der Karibik auch erreicht hatte, kam mit ihrem Mini und dessen Eigner angetuckert. Anders als bei ihrer Atlantiküberquerung hatte sie diesmal glücklicher Weise einen Außenborder an Bord. Bleiben konnte sie leider nur eine Nacht, denn am nächsten Tag gab es einen Termin mit dem Fernsehen – Der NDR hatte anlässlich des Hamburger Hafengeburtstages aufs „Rote Sofa“ zum Interview geladen. Wer die Sendung ganz zufällig nicht gesehen hat, kann sie Hier noch einmal abrufen. Viel erzählen musste Lina allerdings schon in Orth, wo sie gut und herzlichst willkommen gleich ins Päckchen dirigiert wurde. 

Das Mini-Transat blieb auch nach ihrem Ablegen weiterhin das große Thema – neben den Schafen und Lämmern beim Spaziergang zur Aalkate nach Lemkenhafen. Andreas Deubel war angereist, um vom Atlantikrennen zu erzählen, Filmausschnitte und Bilder zu zeigen. Aus der ursprünglich geplanten einen Stunde wurden schnell zwei – Man war gefesselt im Clubheim und hätte noch länger zuhören können, so interessant und extrem unterhaltsam waren seine Erzählungen von der Freude und vom Leid beim Solosegeln mit einem gerade einmal 6,50 Meter langen Boot. 

Was sonst noch war? Natürlich wurde viel geklönt, erzählt und nach Rat gesucht bei den ehemaligen Weltumseglern und Kap Hoorn-Umrundern. Barbara und Hans Rauert von der Resolute sowie Ingrid und Jürgen Mohns wurden immer wieder belagert und mussten von ihren Reisen berichten. Kap Hoorn Ja oder Nein, die Frage konnte bei den zukünftigen Weltumseglern noch nicht abschließend geklärt werden, doch Tendenzen waren beim abendlichen Grillen doch schon erkennbar. 

Wir bleiben also gespannt und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Sommer in Orth!
 


  Kommentare

Danke an die Organisatoren
Erstellt von DANJA am 29.05.2018 13:22:16
Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an die Organisatoren und Helfer!
Ihr habt es geschafft, Jung und Alt, Anfänger und Erfahrene, Information und Unterhaltung in zwangloser Umgebung zusammenzubringen und damit nicht nur uns ein tolles Wochenende beschert. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!
Christine & Thomas

Dank an die Crew der JOSI
Erstellt von EgoN am 17.05.2018 17:21:26
Liebe Ingrid, lieber Jürgen,
auch dank Eurer Präsenz und aktiver Teilnahme haben wir ein tolles und interessantes Wochenende verbracht. Besonders gefreut hat uns auch, dass viele junge Crews, gestandene Weltumsegler und ein paar wilde 650er Mini´s in Orth zusammengefunden haben. Das war wirklich wieder eine tolle Mischung.
Und logo, nächstes Jahr wieder in Orth...

Egon von der ROCK´N´ROLL

danke
Erstellt von josi am 17.05.2018 09:47:49
nochmals vielen Dank an die Veranstalter vom TO. Wohl jeder Teilnehmer hat viel Spaß an diesem Treffen gehabt. Man trifft alte Seglerfreunde wieder und führt interessante Gespräche mit Menschen, die davon träumen oder es vorhaben, wie wir, die schöne Welt auf dem Wasserwege zu erkunden. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder mit einem Treffen. Das wünschen Ingrid und Jürgen von der JOSI

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