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Auf See kommt es immer anders, als der Skipper denkt


 

Auf See kommt es immer anders, als der Skipper denkt

Verfasst von Carsten Matthias am 1. Juli
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Maurice Oster hat seinen Plan, Einhand und Nonstop eine große Nordseerunde von/nach Cuxhaven zu drehen, aufgegeben. Nach einem guten Start zum Abendhochwassers des 22. Juni erreichte er schon tags darauf den ersten westlichen Wegepunkt nördlich von Vlieland und erzielte ein sagenhaftes Etmal von 180 Seemeilen – und das mit einem Boot, das nur 6,50 Meter lang ist!
Der zweite Abschnitt nach Norden war durch recht frischen Nordwind geprägt. Der Starkwind zwang Maurice zu einem weiten östlichen  Am-Wind Schlag bevor er wendete und das Etappenziel Aberdeen anlaufen konnte. 
Als Ziel des Dritten Abschnitts war ursprünglich Hanstholm im Norden Dänemarks geplant, doch Maurice entschied sich während dieser Etappe aufgrund von technischen Problemen mit dem neuen Boot direkt in den Hafen von Esbjerg zu laufen und seine Nordseerunde dort zu beenden.  
Laut GPS hat Maurice genau drei Seemeilen mehr als die geforderten 1.000 Qualifikations-Seemeilen zurückgelegt. Es wird zu prüfen sein, ob diese Leistung durch die Class-Mini Berücksichtigung findet.  Das, und auch die Ursache für die technischen Probleme werden nach dem Rücktransport von „Mex“ in Ruhe geklärt – aber nicht Einhand, sondern im Team!
 


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