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Er  rast wieder ueber den Atlantik


 

Er rast wieder ueber den Atlantik

Verfasst von Kirsten Panzer am 28. Oktober
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Am Sonntag ist Boris Herrmann gemeinsam mit dem Briten Will Harris bei der Atlantikregatta Transat Jacques Vabre, kurz TJV, mit seinem IMOCA Open 60 Malizia gestartet. Ein weiterer Meilenstein bei seiner Vorbereitung auf die Einhand-Nonstop-Weltumrundung Vondée Globe 2020/21, die er als erster deutscher Segler bestehen möchte.

Bereits vor zwei Jahren hatte Boris Herrmann beim TJV für Aufsehen gesorgt. Bei seiner Premiere war er mit dem Franzosen Thomas Ruyant 2017 an Bord seiner Malizia auf Anhieb Vierter geworden. Nun prescht er wieder von Le Havre in der Normandie aus nach Salvador de Bahia in Brasilien 4350 Seemeilen weit über den Atlantik. 

Für Herrmann ist dieser Klassiker nach dem Solo-Transatlantikrennen Route du Rhum im Mai, bei dem er starker Fünfter wurde, der zweite sportliche Saisonhöhepunkt. 

„Ich bin voller Vorfreude, dass es jetzt wieder in einen Wettkampf geht“, so Boris Herrmann, „und stolz auf das gesamte Team, dass es die Malizia so schnell perfekt vorbereitet hat.“ Auf der Rücküberführung von New York nach Europa (nach seinem Greta-Shuttle zur Klimakonferenz) war eine fünfköpfige Crew ohne Herrmann bei einem Rekordversuch als Test für die Weltregatta The Ocean Race 2021/22 mit einem unbekannten Objekt kollidiert. Die 18,28 Meter lange Rennyacht musste in Saint-Pierre nahe Neufundland auf strukturelle Schäden untersucht werden, die letztlich aber nicht zu verzeichnen waren. 

Ins Rennen sind nun die 28 besten IMOCA-60-Teams der Welt gegangen, dabei zahlreiche Neubauten mit der modernsten Foil-Technologie.

Wer „live“ dabei sein möchte, kann das Rennen über die Tracker verfolgen: borisherrmannracing.com oder www.transatjacquesvabre.org/en/map-and-ranking

Neben Boris Herrmann sind auch noch drei weitere deutsche Segler ins Rennen gestartet: Jörg Riechers gemeinsam mit dem Franzosen Cédric Château auf der Class 40 Link sowie die Hamburger Brüder Arnt und Sönke Bruhns mit ihrer Iskaaren, ebenfalls einer Class 40. 
 


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