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Sie haben sich was getraut


 

Sie haben sich was getraut

Verfasst von Kirsten Panzer am 7. Januar 2022
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Schmerzt die Segelabstinenz? Dann hilft vielleicht ein Filmtipp und zwar nicht irgendeiner, sondern ein Flashback in die 1970er-Jahre, damals als man noch mit Wollpullover, sperrig-schwitzigem Ölzeug und Sextant in die unentdeckte Welt hinausgesegelt. Joachim Campe tauschte damals das Land gegen die See, gab sein bayerisches Zuhause auf und zog mit seiner Frau Marie und den gemeinsamen vier Kindern aufs Boot, um die Welt zu umsegeln, fremde Länder und Kulturen zu entdecken. Und damals hieß fremd wirklich noch fremd und nicht schon tausendmal besucht. Sieben Jahre waren sie unterwegs, von 1977 bis 1984.

Einen „Big-Deal“ gab es allerdings. Für den Bayerischen Rundfunk sollte er seine Reise dokumentieren. Eine Homestory von See sozusagen. Was das für eine Herausforderung war, kann man sich heute in Zeiten von Handykameras und wasserdichten GoPros kaum noch vorstellen. Damals ga es noch 16mm-Filme auf Spulen und große Kameras. Keine liechte Aufgabe das Material wasserdicht an Bord zu lagern und vor allem auch genug Filmmaterial dabeizuhaben. Nachlieferungen waren /(fast) unmöglich.

 Das Leben der Familie Campe wurde späte, 1984, in 12 Folgen im Bayerischen Rundfunk gezeigt - Der Eintritt in eine fremde und damals wie heute für viele unvorstellbare Welt. 

Jetzt hat der YouTube-Filmer Vernon Joachim Campe, der 2019 noch einmal losgesegelt war, in Indonesien getroffen, ihn interviewt und dazu die Erlaubnis erhalten, die Filme von damals zu digitalisieren - viel mehr als „nur“ Segelgeschichte -  unbedingt sehenswert!

Veröffentlicht hat Vernon die 12 Episoden und das Interview in seinem YouTube Kanal „ Sailing Lessons“ unter dem Titel „The Family That Dared“ – und getraut hat sich die Familie wirklich etwas. 

Übrigens war damals auch Trans-Ocean mit an Bord - TO-Mitglied Dagmar Haeckel, die viele auch von den jährlichen TO-Wochenenden in Cuxhaven kennen, segelte einige Etappen als Lehrerin mit. 1981 ging Dagmar Haeckel übrigens als erste deutsche Seglerin beim Mini-Transat an den Start, damals waren die Campes noch unterwegs. Drei Jahre später kamen die Filme ins Fernsehen.

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Interview mit Joachim Campe

 

 

 

 

 

 

 

 


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