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letzter Beitrag 10.11.17 um 14:39 von  Kay
Hand gegen Schiff / Skipper Schiffsführer gesucht
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Autor Nachrichten
symarlin
Leichtmatrose
Leichtmatrose
Posts:1


--
29.10.17 um 21:27

    Ahoi Skipper

    Ich bin Eigner einer 50 Fuss Reinke Supersecura siehe www.symarlin.ch, Twinnkiel Schoonerrig. Aktuell liegt das Segelschiff in Florida. Anstelle, dass es weiter auf dem trockenen steht, bitte ich folgendes an:

    - Schiff gegen erfahrenen Skipper oder auch Skipperpaar mit Offshore & Charter Erfahrungen der auf dem Schiff lebt und das Segelschiff selbständig auf eigene Kosten unterhält.
    - Das Segelschiff benötigt Unterhalt, sprich muss wieder auf Vordermann gebracht werden. Dafür darfst du das Segelschiff für ca. 1-2 Jahren gebrauchen darauf Leben. Dies wird in einem Vertrag geregelt. Anschliessend sollte die Marlin wieder in Europa Mittelmeer in Griechenland / Türkei 2019/ 2020 sein.
    - Der Skipper erledigt und unterhält das Schiff auf eigene Kosten und übernimmt sämtliche laufenden Kosten.
    - Die Eigner werden 2 bis 3 Wochen pro Jahr das Segelschiff selber nutzen.

    Anforderungen:
    - Sauberer Leumund, ehrlich
    - mind. 10'000 Seemeilen mit Atlantikerfahrungen sowie Segelschein vorhanden
    - Deutsch sprechend sowie gute englisch Kenntnisse
    - SRC & LRC Funkausweis vorhanden.
    - Freude am Unterhalt des Segelschiffs (Stahl), Handwerklich begabt
    - Gute Umgangsformen und finanzielle Reserven vorhanden
    - Bereit einen Betrag als Sicherheit zu deponieren.

    Bei Interesse bitte ich um die Kontaktaufnahme und wir können Zusammen unsere Vorstellungen diskutieren.

    Mit nautsichen Grüssen

    W. Sulzer

    Anhänge
    Ratz Fatz
    Skipper
    Skipper
    Posts:26


    --
    30.10.17 um 11:48

    Aha, Du sucht jemanden, der für Dich die Arbeit macht ohne Ihn zu bezahlen. Das Material soll er auch selber bezahlen. Respekt ;-)

    Auch in Florida gibt es dafür Werften, wenn man das nicht selber machen will.

    fair winds

    Gelöscht#3943
    Skipper
    Skipper
    Posts:72


    --
    31.10.17 um 04:59
    Da muss schon einer sehr viel Geld und Zeit übrig haben um auf das einzugehen ....lach....noch dazu wenn mann dann die Eigner auch noch ein paar Wochen rumschipper muss und das Boot dann auf eigene Kosten und Verantwortung auch noch bis ans Ende des Mittelmeers überführen soll.......aber wer weis vieleicht findest du ja so einen.....T.o........
    Mann soll ja die Hoffnungen nie aufgeben...grins
    Fair Winds und viel glück
    Nicht Vergessen......Wenn wir das Land verlassen , verlassen wir die Spitze der Nahrungskette.......
    Thomas Helberger
    Leichtmatrose
    Leichtmatrose
    Posts:1


    --
    04.11.17 um 18:18

    Ganz schön abgebrüht. Aber, versuchen kann man es ja mal...

    Dody
    Senator
    Senator
    Posts:216


    --
    04.11.17 um 18:39
    Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Es gibt viele die entweder kein eigenes Schiff mehr haben wollen, oder es sich noch nicht leisten koennen, aber trotzdem gerne auf dem Wasser sein moechten. 2 Jahre um auszuprobieren ob es das richtige fuer einen ist, mit allem was dazu gehoert, ohne erst mal tief in die Tasche greifen zu muessen. Sind die 2 Jahre um hat man herausgefunden ob es das richtige ist oder nicht, hat aber keinerlei weiteren finanziellen Verpflichtungen oder das Problem ein Schiff wieder loszuwerden das man nicht mehr haben mag. Ist doch win-win fuer beide!

    Fair winds
    Dody
    ATAIR
    Kommodore
    Kommodore
    Posts:191


    --
    05.11.17 um 01:32

    Moin, mir scheint das Angebot verschiedene Haken zu haben, weshalb ich Segler mit wenig Erfahrung auf folgende Punkte aufmerksam machen möchte:
    1. Was bedeutet "das Schiff benötigt Unterhalt"? Das klingt nach Reparaturen und kann sehr teuer werden.
    2. Die Überfahrt über den Atlantik ist nur ca. ab Mai/Juni möglich es verbleibt nur wenig Zeit für Reparaturen und Beschaffung von Ersatzteilen. 1 Jahr ist definitiv zu wenig.
    3. Wie alt ist das Boot? Wichtig wenn z.B. Navigationsgeräte ersetzt werden müssen und es diese nicht mehr gibt. Dann wirds sehr teuer.
    4. Motor von einem Fachmann prüfen lassen. Probefahrt bzw. Übergabefahrt machen.
    5. Das Boot unbedingt ansehen und auf offene und versteckte Mängel untersuchen.
    6. Wo bleibt die Reparaturcrew, wenn der Eigner segeln möchte?
    7. Vertrag (notariell?) ist schön und gut, aber gilt der auch in USA?
    8. Die Schiffspapiere sind auf den Eigner ausgestellt. Daß jetzt eine andere Crew auf dem Schiff lebt und damit segelt, sollte den rechtlichen Bestimmungen der USA und jedes anzulaufenden anderen Staates entsprechen.
    9. Was passiert, wenn das Schiff verloren geht bzw. mit Schäden zurückgegeben wird? Ist dann die Kaution weg? Wie sind überhaupt Schäden definiert?
    10. Wie ist das Schiff versichert? Ich denke der Versicherer muß über den Deal informiert werden. Dadurch wird möglicherweise die Prämie höher.
    11. Kann man den sauberen Leumund durch Zähneputzen erreichen? Ironie aus
    Die Fragenliste ist sicher nicht vollständig, aber soll eine Anregung zum Nachdenken sein.
    Fair winds
    Wolfram

    Kay
    Skipper
    Skipper
    Posts:29


    --
    10.11.17 um 14:39
    Ich würde sogar raten genau zu definieren was an Reparaturen in der Zeit gemacht werden soll. Damit man weiss auf was man sich einfässt.

    Möchte auch noch hinzufügen das Arbeitszeit in Florida extrem teuer ist. Wenn mal also Hilfe braucht wird das ordentlich Geld kosten.

    Auch nicht ganz unerheblich du kannst nicht in allen Häfen in Florida auf einem Schiff leben. Wird nicht akzeptiert. Und Arbeiten am Schiff im Hafen wird auch nicht überall akzeptiert.
    Also einiges zu beachten.

    Gruss

    Kay
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