Trans-Ocean Foren

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Hier finden Sie die aktuellsten Beiträge
vorherigevorherige Go to previous topic
weiterweiter Go to next topic
letzter Beitrag 14.07.18 um 19:37 von  Frau Gans
Bordfahrrd auf Langfahrt sinnvoll ?
 5 Antworten
sortieren:
Sie sind nicht berechtigt, eine Antwort zu verfassen.
Autor Nachrichten
wellensplint
Segler
Segler
Posts:17


--
14.06.18 um 07:04
    Moin

    Ist es sinnvoll ein Bordfahrrad auf Langfahrt mit um den Globus zu nehmen ?

    Platz an Bord ist ja immer so eine Sache und bei mir nimmt das vorhandene Dahone 20" Faltrad schon signifikanten Raum in der Backskiste weg. Es nicht mit zu nehmen ( 2 Jahre Barfußroute) würde schon einen täglich spürbaren Platzvorteil bringen. Aber wie oft wird so ein Bordfahrrad auf der Langfahrt wirklich gebraucht ? Kann man drauf verzichten ?

    Ich bitte da um Eure Erfahrungen aus möglichst eigenen Erfahrungen.


    Aller Best ....
    Wolfgang
    Viele Grüße Wolfgang
    Daniel SY Vairea
    Segler
    Segler
    Posts:16


    --
    14.06.18 um 12:54
    Hallo Wolfgang

    Wir haben 2 Dahon Klappfahrräder an Bord. Im Mittelmeer haben wir diese noch ab und an genutzt. Vor allem, wenn wir in einer Marina lagen. Hier in der Karibik nehmen sie nur noch Platz weg. Ist einfach zu mühsam sie ins Dinghy zu packen und mit ihnen überzusetzen. Ausserdem ist es zu warm und billige Busse omnipräsent.

    Grüsse aus Grenada
    Daniel

    SY Vairea
    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:336


    --
    15.06.18 um 20:09

    Hi!
    Kommt drauf an, was Du wo machen willst. Wir haben 2005 2 Dahon mit Shimano 8-Gang Nabenschaltung gekauft.
    Ich weiß nicht, wie viele Kilometer ich damit geschrubbt habe? Die Marke und der Typ haben sich auch bewährt. Es sind 2 "20" Helios mit dicken Reifen (20x2.15). Letztes Jahr (2017 in Brasilien) habe ich an meinem, dem meistbelasteten Rad die Schaltnabe ersetzt, ansonsten einige Decken zerschlissen (und die meisten Schläuche in Kapstadt, da gibt es im Herbst fiese, dreieckige stachelige Samen, die überall reingehen. Wir haben uns explizit gegen Brompton entschieden, die zwar toll packen und auch lustig zu fahren sind, aber nicht so sehr geländegängig, und auch die Belastung ist beschränkt (und das Wunsch-Brompton mit 5Gang Kettenschaltung hätte so viel gekostet wie die beiden Dahons zusammen. Nur ein Birdy wäre noch teurer gewesen. Tolles Rad aber jenseits des Budgets.)
    In der Tat habe ich die Räder in dieser Saison in den Antillen nicht ausgepackt, wie Vairea oben anmerkt aber...
    Hier eine Liste der wichtigsten Einsatzorte:

    Trinidad - für mich unerlässlich in Chaguaramas
    Venezuela/Porlamar
    Bonaire
    Cartagena de Indias
    Danach lange Pause, bis Fakarava/Tuamotus
    Papeete
    Danach erst wieder in Neuseeland
    Samoa
    Wallis
    Suva/Fiji
    Nouméa
    Bundaberg und Scarborough/Queensland
    Jakarta (hui! Ein Riesenspaß)
    Pangkor (völlig unerlässlich, falls man kein Auto hat)
    Reunion
    Richards Bay und Cape Town (unerlässlich zumindest wenn man in CT im RCYC=im Containerhafen liegt
    Jacaré/Brasilien

    Und in Europa... in Dänemark und Schweden und Finnland.... in A Coruna , Povoa und Cascais, Kanaren (ganz dicke in Las Palmas). Nicht im Senegal und in Gambia.

    All das unter der Voraussetzung, dass ich a. Freude am Radfahren habe, dass b. ich das Fahrrad zu unserem Nutzen ( (Kartoffelsäcke, Gasflasche, Kraftstoffkanister etc. ) einsetze und c. das Rad aucb für schwierigere Strecken und eben für Lasten geeignet ist - darum die Erwähnung der Schaltung, dicke Reifen sind von Vorteil und auch 20-Zöller; für Lasten habe ich an meinem einen Gepäckträger, für beide Fronttaschen genäht und kann auch eine Alukarre anhängen.

    Kay
    Skipper
    Skipper
    Posts:29


    --
    14.07.18 um 06:12
    Moin
    Ich hatte meine beiden Räder auch Zuhause gelassen.
    Habe mir unterwegs Fahrräder gemietet oder gebraucht gekauft und bei der Abfahrt wieder verkauft.
    Waren dann keine Dahone oder Bidys aber gefahren sind die auch
    AKKA
    Senator
    Senator
    Posts:582


    --
    14.07.18 um 15:53

     

    Fahrräder sind Klasse, ABER wenn Du nur 2 Jahre für die große Barfußrunde planst, dann bleibt wenig Zeit, sie zu nutzen. Wir sind seit 11 Jahren auf der Route und immer noch nicht fertig (nicht nur, weil ich mt Frau Gans so viel radele  ;-)  Wir sind oft für Wochen ortsfest, wie gerade jetzt in Trinidad für die Hurrikansaison. Da lohnt es sich dann, die Räder auszupacken, sei es für Ausflüge oder ganz normale Besorgungsfahrten. Bei kürzeren Stopps unterbleibt das eher. -  Ich glaube, Du kommst auch ohne Rad zurecht.

    Das, was Kay gerade vorschlägt, erfordert sicher auch längere Liegezeiten ... suchen, finden, kaufen und später verkaufen geht eher selten binnen 3 - 5 Tagen, zumindest nicht vorteilhaft. 

    Andreas

    Huhu Kay ... Cocos Keeling hattest Du kein Rad  ;-) , aber in Reunion ... wenn ich recht erinnere.  LG

    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:336


    --
    14.07.18 um 19:37
    ... da muss ich meinem Schipper leider zustimmen - für Kurzaufenthalte lohnt sich das Auspacken nur, wenn man die Räder im leichten Zugriff hat (ich erinnere mich gerade an einen Kat der zwei erwachsene Mountainbikes im Backbordrumpf auf der Koje "herumliegen" hatte. Praktisch.)
    Bei Freunden, die gerade eine Atlantikrunde drehen, lese ich öfter, dass sie sich allerlei Gefährte ausleihen Quads, Roller, Räder.
    Sie sind nicht berechtigt, eine Antwort zu verfassen.


    Go to top