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letzter Beitrag 10.08.20 um 12:13 von  Reise12
Mitglied einer Crew werden; Wohnsitz auf Segelboot verlagern; HgK (steuerliche Relevanz in Deutschland)
 4 Antworten
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Reise12
Leichtmatrose
Leichtmatrose
Posts:2


--
07.06.20 um 12:09

    Hallo Zusammen in die Forum-Runde,

    ich habe mich (27 Jahre, männlich)  dazu entschlossen während meines Studium ( Zeit- und Ortsunabhängig) Zeit auf See zu verbringen. Dafür bin ich in der Vorbereitung. Ich möchte an Land meine Wohnung kündigen/untervermieten und für 1- x Jahre auf ein Segelboot umziehen. Dafür gibt es einige Angebote, auch ohne Erfahrung einzusteigen.. In der Zukunft habe ich vor ein kleines Segelboot zu kaufen und meinen Lebensmittelpunkt auf diesen zu verlagern und die Welt zu sehen.. Nun möchte ich jetzt schon Erfahrungen sammeln ( ich finde die Idee aus Erfahrungen zu lernen super!)

    Es stellen sich für mich einige Fragen, die ich gerne mit euch teilen möchte:

    Zum einen geht es um sinnvolle Versicherungen an Bord für Crewmitglieder:

    Ich bin gesetzlich versichert und ich habe bereits erfahren können, dass eine Auslandskrankenversicherung notwndig ist und nach der Rückkehr eine Versicherungspflicht für die GKV besteht.. heißt dort gibt es keine Probleme. - Ich habe bereits einen Termin mit einer Maklerin meines Vertrauens vereinbart.

    Es geht mir nun um andere sinnvolle Versicherungen: private Haftpflicht, private Unfallversicherung, welche an Bord für evtl. Schäden aufkommen. ( Riffe, Ruderschäden, Anlegeschäden usw.) - Da ich als Crew anheuern möchte würde mich eure Erfahrungen (vlt. selbst Crewmitglieder angeheuert) interessieren. - Häufig geht es in Forumbeiträgen um die Sichtweise eines Skippers ( Wie versichere ich mein Schiff ect.) aber nicht um die Crewmitglieder.

    Das nächste großeThemengebiet ist die Meldeadresse:

    Wie geht ihr mit dem Problem um, was sich ergibt, wenn Ihr mehere Jahre auf See seid? ( Ich möchte hinzufügen, dass ich keinen familiären Rückhalt habe, was ein Ummelden auf einen familiäre Adresse für mich ausschließt)

    Ich Suche nach einer Möglichkeit, meine Meldeadresse in Deutschland zu erhalten, da ich die Info bekommen habe, dass bei Abmeldung für einen gewissen Zeitraum, Rechte verloren gehen. Habe auch darüber nachgedacht, ob ein WG-Mietvertrag oder eine Postfach Adresse (Anmietung) eine Möglichkeit wäre.. ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen, Ideen und Überlegungen mit mir teilt.

     

    Ein weiteres großes Thema ist die Info die ich erhalten habe, dass bei einem längeren Aufenthalt auf einem Schiff als Crew (denke an HgK bzw. geteilte Kosten ( Hafen,Marina, Diesel, Essen mit Bordkasse - Es wird kein "Urlaub" und grundsätzlich werde ich die DInge machen, die auf einem Segeltörn anfallen (Kochen, Putzen, Reperaturen, Steuer-Wachen usw.) dieses HgK-Tätigkeit   in Deutschland als "geldwerter Vorteil" versteurt werden muss bzw. angegeben werden muss. - Ich habe hier die Sorge, dass das Finanzamt, wenn ich dort nachfrage, eine " Nase" an meinen Plänen bekommt und mir dadurch Nachteile entstehen.. deswegen zuvor hier die Frage. ( Zu meiner Situation: Ich studiere und habe einen 450€ Nebenjob ( zahle an Land also keine Steuern - Nun stellt sich die Frage, ob duch diesen "geldwerten Vorteil" steuerliche Verpflichtungen entstehen.. vilt. hat jemand Erfahrungen damit und kann eine Stelle nennen (Finanztip.de wurde mir genannt: Die beantworten leider keine individuellen Fragen), bei der ich mich unverbindlich Informieren kann? Für Alternativen um diesen "geldwerten Vorteil" zu umgehen wäre ich auch sehr dankbar.

     

    Mit den Besten Grüßen

     

    Marc Springer

     

     

     

     

     

    Capt‘n Motylek
    Segler
    Segler
    Posts:18


    --
    08.06.20 um 00:22

    Hallo Marc,

    viele Fragen und wie immer sind pauschale Antworten, insbesondere über die ganz spezielle Sachlage, kaum möglich. Aber ich versuche es mal.

    Fangen wir mit der Abmeldung/Ummeldung an. Nach dem Meldegesetz ist es so, dass Du Dich abmelden musst wenn Du keinen festen Wohnsitz mehr hast. Da Du tatsächlich kein BackUp hast, also weder Familie oder Freunde die Dich unterkommen lassen und Du tatsächlich nicht mehr in der BRD bist, verziehst Du ohne Wohnsitzangabe ins Ausland. Das macht auch Sinn, denn bleibst Du gemeldet hast Du zwar einige Rechte und Möglichkeiten mehr, aber auch Verpflichtungen. Denen kannst Du aber nicht nachkommen, denn Du bist ja nicht da. Das fängt bei einem Vergessenen Blitzerfoto an und man kann das unendlich ausdehen. Hast Du keine Meldeanschrift kann Dich auch keiner anzeigen, mahnen, verklagen oder sonstwas. Wählen darfst Du trotzdem, hast auch einen Pass, ist aber alles komplizierter. Aber Du wirst nicht Staatenlos, nur weil Du keinen Wohnsitz mehr hast. Zu dem Thema gibt es einige Infos auch im Auswanderer-Forum.

    Bei Versicherungen muss man unterscheiden. Eine Privathaftpflicht muss eben auch den Fall abdecken, dass der Versicherungsnehmer keinen Wohnsitz in Deutschland hat und Du brauchst weltweite Deckung. Machen nicht alle Versicherer, lässt sich aber durchaus finden. Am besten schriftlich bestätigen lassen.

    Für Schäden die Du bei Hand gegen Koje anrichtest bist Du damit aber nicht versichert. Wenn ich Dich mein Schiff steuern lasse und Du auf ein Riff fährst, dann ist das mein Problem. In der Haftung ist immer der Skipper, so sehe ich das zumindest, bin aber kein Jurist.

    Zur Krankenversicherung: Ich gehe mal davon aus, dass Du GKV versichert bist. Solange Du einen Wohnsitz in der BRD hast besteht Versicherungspflicht. Bist Du weg, grundsätzlich nicht. Es gibt Krankenversicherer für Langfahrt, z.B. Preuss Versicherungen in Göttingen und die sind auch soweit i.O. Kommst Du aber zurück und willst wieder in die GKV, so könnten die ggf. einen Nachweis über Deine Versicherung verlangen und, falls diese nicht anerkannt wird, eine Nachversicherung der Auslandszeiten verlangen. Auch hierzu steht einiges an Informationen im Auswanderer-Forum. Anwartschaft bedeutet, Du hast keinen Versicherungsschutz in der GKV, wirst aber sofort wieder aufgenommen wenn Du zurück kommst. Macht m.E. keinen Sinn, zumindest in Deinem Fall. Das Problem ist, hast Du im Ausland eine ernsthafte Erkrankung, Schlaganfall, Herzkasper, Krebs o.ä., so wird Dich die Auslandskrankenversicherung nach Deutschland ausfliegen.Die gehen davon aus, dass Du in Deutschland dann wieder versichert bist. "Heimataufenthalte", also in der BRD, sind nur 6 oder 8 Wochen versichert. Grundsätzlich könntest Du ja auch wieder in die GKV, aber (z.B.) mit einem Schlaganfall ist es gerade schlecht, sich um solche Dinge zu kümmern. Und Du hast ja sonst wohl niemanden. Wenn Du dann eine Anwartschaft hast, also gar nicht aus der GKV raus warst, ist es natürlich einfacher. Aber man muss auch nicht immer das Schlimmste hoffen, oder bleibt eben zuHause. Du bist 27, alles kann man nicht kalkulieren. Das größte Risiko sehe ich übrigens darin, einfach irgendwo mitzufahren. Kann gut gehen, passt aber sehr sehr oft eben nicht so zusammen wie erhofft... Informiere Dich erst über die Auslandskrankenversicherung. Wenn Du weisst was diese abdeckt, dann gehe mit dieser Info zu Deiner GKV und lass Dir bestätigen, dass Du bei Deiner Rückkehr ohne Nachzahlung der Beiträge wieder aufgenommen wirst.

     

    Nun zu der steuerlicher Thematik. Hast Du keinen Wohnsitz in der BRD, so bleibst Du zwar mit Deinem Welteinkommen in Deutschland steuerpflichtig. Aber kein Einkommen, keine Steuern. Die Sache mit dem geldwerten Vorteil kannst Du sorglos vergessen, zumindest solange Du sonst keine Einkünfte hast. ( Kapitalerträge, Mieten o.ä. )

    Schilder den Sachverhalt Deinem Finanzamt und gut ist. Und wenn Du nicht mehr da bist hast Du auch keinen 450,-- Job mehr. Kein Finanzbeamter der Welt wird  sich für so eine "arme Kirchenmaus" interessieren. Schön wäre nur, wenn Du auch die Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärung loswirst. ( Stichwort NV-Bescheinigung, Du wirst also gar nicht erst zur Dteuer veranlagt, denn da ist ja nix )
     

    Soweit meine Sicht der Dinge. Habe mich auch lange und intensiv mit dem Thema " Abmelden aus Deutschland " oder nicht beschäftigt, aber diese Entscheidung ist zu individuell. Mein Wissen ist auch nicht fundiert und diese Aussagen daher nach bestem Wissen und Gewissen, aber letztlich musst Dich eben um alles selbst kümmern.

    Abschließend noch der Hinweis, ich hatte es angerissen, dass ich Hand gegen Koje als schwieriges Komzept ansehe. Kenne ja Deine Pläne, Möglichkeiten und Hintergründe nicht. Aber ich würde mir ein kleines Schiff kaufen, gern auch unter 30 ft, günstig und nur mit Ausrüstung die ich verstehe, beherrsche und reparieren kann und dann selbst Erfahrungen sammeln. Wie bei allen Dingen fällt der Grenznutzen mit zunehmender Größe und Luxus. Werde nicht Sklave Deiner selbst... Dabei lernst Du mehr Meer und hocharbeiten kannst Du Dich immer noch. Musst eben sehen wie Du insgesamt über die Runden kommst. Traumtänzer werden von der See schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aber auch mit um die 8 Metern bekommt man ggf. schon ein Schiff das mehr abkann als der Skipper. Kauf nur was Du verstehst, beherrschen und finanzieren kannst. Dafür genieße das Leben auf See. Immer schön vorsichtig, aber Du säufst schon nicht ab. Was haben Erdmann, Gebhard und Moitessier nicht alles erlernt...

    Hoffe die Informationen helfen ein wenig. Ansonsten eben viel Zeit in dei Recherche investieren. Vermutlich musst Du ja nicht morgen los. Aber halt an Deinen Plänen fest, Du wirst es vermutlich nicht bereuen. 
     

    Alles Gute und viel Freude auf 

    Martin

    Capt‘n Motylek
    Segler
    Segler
    Posts:18


    --
    ArAl
    Skipper
    Skipper
    Posts:51


    --
    12.06.20 um 08:13
    veröffentlicht von Reise12 am 07.06.20 um 12:09

    ...ich habe mich (27 Jahre, männlich)  dazu entschlossen während meines Studium ( Zeit- und Ortsunabhängig) Zeit auf See zu verbringen.


    Nur 1 Jahr sehe ich noch nicht als richtiges Auswandern.

    Für nur 1 Jahr würde ich einfach günstig als Student in Deutschland krankenversichert bleiben und zusätzlich eine günstige Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, die Dich weltweit versichert für einmalig 568,20 €.
    Bei vorzeitiger Rückkehr bekommt man den Beitrag anteilig zurück.

    Wer länger als 1 Jahr im Ausland bleiben will, kommt nach Deutschland, schließt wieder für 1 Jahr die Versicherung ab und fährt wieder los.

    Weitere Infos gerne auch per PN oder telefonisch.

    Gruß Arno
    Reise12
    Leichtmatrose
    Leichtmatrose
    Posts:2


    --
    10.08.20 um 12:13

    Hallo Zusammen,

    Ich melde mich nach einiger Zeit der Recherche und nach vielen Telefonaten mit ettlichen Versicherungen, Maklern und einigen Menschen wieder.
    Ersteinmal  herzlichen Dank für die Beiträge. Haben mir sehr geholfen!

    ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, ein internationale pKV zu machen. - Hier schreibe ich gerade meine Begürfnisse auf.
    Die internationalen ReiseKVs decken, nach meiner Erfahrung und Einlesung, oft nur sehr brüchig ab. Gerade was das Thema segeln,tauchen (weltweite Absicherung auf hoher See etc.) angeht.


    Hinzu kommt, dass ich mir die Rückreisen ersparen möchte und den Zeitraum gerne auf unbegrenzte Zeit ausdehen können möchte, ohne später nocheinmal eine Gesundheitsprüfung mit evtl. Ausschlüssen zu haben.

    Die meisten sind ohnehin auf max. 5 Jahre begrenzt.

    Es gibt Angebote, welche eine unbegrenzte Verlängerung möglich machen, welche auch aus dem Ausland beantragt werden kann, (deutscher Wohnsitz vorrausgesetzt). Jedoch fällt hier eine Übernahme der Kosten bei Seenotrettung aus. (Barmenia war die Versicherungsgesellschaft)
    EIn weitere kritische Punkt ist, dass bei Seenotrettung in Folge von Vorerkrankungen ein Kostenübernahme häufig ausgeschlossen werden.

    Bin letzten Endes, über einen österreichischen Makler, welcher auf Seefahrt spezialisiert ist und mich nur beraten hat und keine Provison daraus erhält, bei der Global Benifit Group gelandet, welche wohl maßgeschneiderte Angebote erstellen. ( Makler: https://www.hackspiel.at/ )

    Grundsätzlich sind Versicherungen für Deutsche in Österreich möglich.


    Mal abwarten was bei der GBG Group heraus kommt. Scheint für mich im Moment die beste Möglichkeit zu sein.


    Ich habe mich, was die Seenotrettung angeht, mit der DGzRS in Verbindung gesetzt, welche mir zum Einen eine Mitgliedschaft hier und bei Safetrax empfohlen haben. Vielleicht gibt es hier Menschen die Erfahrungen mit dieser App haben und möchten berichten?

    Zum Thema Seenotrettung und Bergung, war die Aussage von Herrn Kartenkamp:
    1. Ist ein gesamtes Schiff in Seenot wird die gesamte Crew gerettet - Kosten werden von der Allgemeinheit getragen.
    2. bin NUR ICH in einer medizinischen Notsituation, werde nur ich gerettet - Kosten werden mit meiner Versicherung abgerechnet - Zur Abrechnung werden die GKV Sätze einer "nomralen Rettung an Land" herangezogen (Pauschale Krankenwageneinsatz; Pauschale Notarzt) - Restkosten werden von der Allgemeinheit getagen.
    3. Hat das Boot einen Motorschaden o.Ä. - keine Lebensbedrohliche Lage ( wie z.B. bei Mastbruch es der Fall wäre) wird eine Pauschale von glaube 150 € erhoben, welche die Anfahrt und die erste Arbeitsstunde abdeckt. Eine Deckelung der Arbeitsstunde ist bei max. 2 h. Einsatz kostet also max 300 € für den Bootseigner. - Vilt auch eine gute Info für andere Menschen hier, die teure Verträge mit zum Beispiel niederländischen Bergeunternehmen haben.

    Nun zu meiner Frage:
    Ich habe überegt, ob ich eine Unfallversicherung abschließen möchte. - diese deckt eine kleine Rente, eine Pauschalauszahlung von 400.000-450.000€ im Invaliditätsfall (ab 50% Behinderungsgrad) ab.
    Mitverisichert sind:
    Umbaumaßnahmen von max.10.000€ bei Invalidität. (Auto etc.)
    Bergekosten (medizinischer Notfall) bis max 75.000€. - Und hier frage ich mich, ob dies überhaupt notwendig ist, da Bergekosten - welche nur mein Leben betreffen - wie oben beschrieben abgesichert sind. - Im Hinterkopf einen maßgeschneiderte Anforderungskatalog für mich zu entwerfen...
    Eine direkte Auszahlung von Geld (um in einem Entwicklungsland auch direkt Cash zahlen zu können, wird ohnehin nicht abgedeckt durch die Unfallverischeurng - Ist wohl etwas was eher die pKV leisten muss.


    Der Rücktransport nach Deutschland ist auch über die Krankenversicherung abgesichert.
    Und da ich kein Booteigener bin, fällt mir gerade nichts ein, was wirklich einen Benefit hätte - außer dass ich im Schadensfall 75.000€ ausgezahlt bekomme.
    Hinzu kommt, dass ich versuchen möchte, nicht "überversichert" zu sein und hier in Deutschland auch keine Unfallversicherung besitzte.

    Fällt euch noch etwas ein, wofür ich im Schadensfall diese Summe von 75.000€ benötige - was ich jetzt nicht auf dem Schirm habe?

     

    @ArAl: Wir können uns sehr gerne telefonisch Austauschen. Wie funktioniert das hier mit PN, würde dir gerne meine Nummer zukommen lassen ?

     

    Ich bin im Moment noch gezwungen in Deutschland zu verbleiben, wird also noch etwas Zeit ins Land gehen, bis es dann soweit ist.
    Daher wird man mich in Köln beim nächsten Segeltreffen sicher antreffen, welches wahrscheinlich am 01.10.20 stattfindet. Ich freue mich auf viel Austausch, persönliche Kontakte und Spaß mit Gleichgesinnten.
     


    Herzliche Grüße

    Marc

    PS: Wenn ich alles gefunden habe, was ich an Verischerungen benötige, stelle ich hier gerne meine Erfahrungen und Empfehlungen ein.

     

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