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letzter Beitrag 28.11.14 um 03:13 von  LunaBlu
Navigation PC oder Tablet
 21 Antworten
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Seite 1 von 212 > >>
Autor Nachrichten
Christoph
Skipper
Skipper
Posts:33


--
15.04.14 um 22:58
    Hallo zusammen,

    ich möchte mir ein Navigationsprogramm fürs Notebook zulegen. Eigentlich war die Entscheidung schon
    für MaxSea TimeZero Navigator gefallen.
    Jetzt lese ich immer häufiger das Nutzer von PC-Programmen zu Lösungen mit Tablet wechseln.

    PC-technisch bin ich eher unbeleckt. Kann mir jemand die jeweiligen Vor- und Nachteile erklären.
    Unser Fahrtgebiet ist zunächst Nordsee / Englischer Kanal.

    Herzliche Grüße
    Christoph 
    Thorsten
    Posts:24


    --
    16.04.14 um 15:53
    Hallo Christoph,

    Ein Tablet ist mobiler als ein Laptop, Du kannst es direkt mit ans Ruder nehmen und navigieren. Entsprechende wasserdichte "Verpackungen" gibts in jeder Preislage.
    Tablets arbeiten Lüfterlos. Ein Laptop hat einen Lüfter zum kühlen, die feuchte Seeluft verkürzt das Leben des Laptops.

    Die neuere Generation an Kartenplottern kann über wifi seine Daten an den Tablet senden, das Tablet wird zum Tochterbildschirm.

    Für das IPad gibt es einige nette Apps. für Segler.

    EinTablet ist um einiges handlicher als ein Lapi.

    Das Tablet ist halt die nächste Evolutionsstufe, das Lapi wird zum Backup degradiert...

    Schönen Gruß

    Thorsten
    Christoph
    Skipper
    Skipper
    Posts:33


    --
    16.04.14 um 23:14
    Hi Torsten,
    danke für die Antwort. Gibts für Tablets Anwendungen die ähnlich Umfangreich sind wie das MaxSea Programm
    (Wetter- und Stromdaten als Overlay, Wetterrouting?
    Hat jemand Erfahrung mit Maxsea TimeZero Navigator ?

    Gruß, Christoph
    Thorsten
    Posts:24


    --
    17.04.14 um 02:22
    Christoph,

    Ich hab auf dem IPad Navionics Mittelmeer App. für ca 50€ und fürs Wetter z.B. die Weathertrack Grib App. für ca. 8€...

    Schau Dir die Sachen an und vergleiche.

    Das Maxsea ist schon so ein Luxusteil, kostet aber auch nicht wenig.

    Beides wird Dich ans Ziel bringen.

    Wenn Du auf einer Amel 54 dahingleitest, dann ist das MaxSea sicher angebracht...Du sitzt gediegen vor der Infotainment Anlage und planst die Route...:-)...wozu dann ein mickriges IPad? :-)

    Ich würds mir sogar auch kaufen,auch ohne Amel,hehe, hätte ich ein Laptop zur Navigation im Einsatz...aber aus meiner Sicht hat das Laptop ausgedient...

    ABER...ich will Dich nicht dazu überreden...ehrlich gesagt find ich das MaxSea schon super...

    Ist auch ne Glaubensfrage...das IPad ist halt mein Ding, ich finds super, hab noch ein IPhone auf dem sind alle Apps auch nochmal drauf, als Backup.
    Kostet nix, wenn Du ein App auf das IPad lädst wird es automatisch auch aufs IPhone geladen.

    Es gibt sicher auch gute Lösungen mit Android Tablets, vielleicht meldet sich ja noch jemand.

    Ich hab auch noch einen Plotter mit Navionics Karte. Da ich das IPad und IPhone ja auch im Alltag benutze besteht durchaus die Möglichkeit, daß es kaputt geht, deshalb nochmal ein Plotter.

    Wenn Du jetzt erst ein super Laptop gekauft hast, dann nimm das MaxSea. Wenn Du ein trockenes Cockpit hast. Das ist auch eine entscheidende Frage, kannst Du das Laptop sicher platzieren?
    Jonathan
    Skipper
    Skipper
    Posts:60


    --
    17.04.14 um 13:21
    hi christoph,
    auch wir navigieren mit dem ipad und sind sehr zufrieden. ich würde allerdings in punkto apps ein paar euro mehr ausgeben und mir inavx zulegen, dass hat mehr funktionen als die navionics app. wir können da z.b. via nmea komfortabel alle ais signale auf den karten darstellen lassen. kostenpunkt 30-40 euro plus 10 dollar für einen x-traverse account um karten z.b. vom nv-verlag oder navionics gold auf das pad zu übertragen. die navionics gold waren bisher sehr zuverlässig und im vergleich zu plottermodulen unschlagbar günstig. ganz europa 80 dollar komplett südamerika und karibik 60 dollar...
    unser setup:
    ipad 2 (da würde ich evtl. nächstes mal etwas mehr investieren und eines mit eingebauten gps als backup nehmen)
    shipmodul multiplexer, der nmea von ais und furono-gps in ein wlan-signal für das ipad wandelt
    ein wasserdichtes case
    und, oft vergessen, eine usb stromversorgung im cockpit den nav-apps saugen strom.

    sind damit bisher von berlin bis zu den kapverden sehr zufrieden.
    kleines schmankerl, du kannst das ding bei miesen wetter auch mit reinnehmen, hast alles im blick und brauchst den kopf nur regelmässig mal zu einem rundumblick rausstrecken und bei langen, dunklen nachtwachen kann man schön mal eben zu einem e-book rüberswitchen ;-)

    wie bei allen elektronischen navsystemen würde ich aber immer noch ein backup mitnehmen. z.b. pc mit open cpn, hand gps plus karten o.ä.
    aber wie gesagt bisher läuft alles sehr rund!
    Claudia und Jonathan SY-INTI www.radiopelicano.de
    Christoph
    Skipper
    Skipper
    Posts:33


    --
    07.10.14 um 00:16
    Hallo zusammen,
    Inzwischen habe ich mir ein Android-Tablet zugelegt und die Navionics Boating HD App installiert.
    Wir sind in diesem Sommer von der Oosterschelde bis Alderney und zurück gesegelt. Die App finde
    ich klasse insbesondere die Tidendaten und die Trackingfunktion. Auch die Routenplanung ist sehr
    einfach. Was ich vermisse ist eine Anzeige für den anliegenden Kurs. 
    Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Danke für Eure Tips.

    Gruß, Christoph
    Socorro
    Segler
    Segler
    Posts:7


    --
    16.11.14 um 18:26
    Für die Plotter App iNavX auf dem iPad ist jetzt ein deutschsprachiges Bedienerhandbuch als iBook erschienen.
    Multimedial werden Funktionen und Bordnetzintegration erklärt.
    http://www.trans-ocean.eu/LinkClick...mp;mid=553

    Ich benutze iNavX wie von Jonathan beschrieben - statt Plotter. iNavX bietet schon mehr als die Navionics App: Anzeige AIS Daten, natürlich anliegenden Kurs, alle NMEA Daten vom Bordnetz, Ansteuerung des Autopilots, Wegpunkteübertragung, verschiedene Kartenhersteller (Navionics, NV, NOAA u.a.).

    Gruß Jochen
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel , aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:373


    --
    17.11.14 um 04:15
    Huch Jochen!

    Das ist ja nett, Dich hier zu treffen...
    Kuala Lumpur naht und vielleicht ergibt sich die Frage nach einem neuen Tablet, das als Backupsystem für den Plotter dienen kann.
    Hast Du aus dem Vergleich mit anderen einen Eindruck von Android-Systemen?!

    Gruß aus SIngapur
    Andrea
    Socorro
    Segler
    Segler
    Posts:7


    --
    17.11.14 um 22:34
    Hallo Andrea!

    Welch sinniger (neuer?) Name. Jetzt in der Winterpause komme ich auch mal zum Posten, statt nur zu lesen. Ich nutze seit Jahren das iPad als Plotter und von Anfang an iNavX. Auf dem iPad sehe ich alle AIS Ziele, Windrichtung und die NMEA Schiffsdaten.
    Im Yachtforum wurde vor zwei Tagen diese Frage gestellt:

    Hallo zusammen,

    gibt es inzwischen eine Android-Navigations-App, die AIS Daten eines AIS-Geräts darstellen kann (also nicht über das Internet)?
    BoatBeacon macht es über das Internet, oder?
    EasyAIS kann keine Karten darstellen.
    NV, Navionics, Plan2Nav,... können keine AIS-Daten verarbeiten.
    Muss ich jetzt doch einen Plotter oder Windows-Tablet kaufen?

    Eine Antwort gab es bisher nicht. Mein Eindruck ist, dass es nur Android-Systeme mit Einschränkungen gibt.
    Mein Backup ist ein 2. iPad. Das ist sowieso an Bord.

    Grüße aus Schleswig-Holstein
    Jochen
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel , aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
    S/Y Immigrant Song
    Senator
    Senator
    Posts:286


    --
    18.11.14 um 20:41
    Check mal Sailtracker Polar AIS aus, könnte die Antwort sein.
    Thomas Dorn - TO-Schriftführer (11/2016-5/2018), Moderator
    Frau Gans
    Senator
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    Posts:373


    --
    19.11.14 um 06:25
    @socorro
    Genau das war der Eindruck - die Android-Anwendungen haben alle irgendeinen Kinken.

    BoatBeacon "kann" mittlerweile zwar auch ohne 3G-Verbindung, aber arbeitet auf Basis der Google Maps, die man bis zum gewünschten Maximalmaßstab gecachet haben muss. (Und das ist nun mal keine Seekarte)
    EasyAIS hat tatsächlich nur den radarähnlichen Regattamodus.
    Bei dem von Immigrant Song vorgeschlagenen Sailtracker wird zur Karte nichts gesagt. Verdächtig, riecht nach dem gleichen Verfahren wie BoatBeacon

    Ich werde mal meinen Leib- und Mageningenieur bei Raymarine befragen...

    Gruß (auch an Socorro und die Missus!)
    Andrea Fuchs
    SV AKKA


    PS: Ach ja, der Name entstand, als die Enthalpie hier im Forum stieg und es Verwirrung um nur einen User namens AKKA mit zwei Mitgliedern namens Andrea/s gab. AKKA 2 war auch noch zu verwirrend, so entstand die Gans für die 2. Identität. Vorher ging's halt ohne...
    S/Y Immigrant Song
    Senator
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    19.11.14 um 10:07
    Ich habe Sailtracker mal testweise installiert, kann aber z.Zt. keinen Praxistest vornehmen. Das Boot steht in Südfrankreich auf dem Trockenen.

    Was ich sagen kann, ist das die Google Maps Karte genutzt wird. Also kommt man ohne Netzverbindung nicht sehr weit. Dafür bietet die App aber einige andere Leckerbissen. Eine App, die Seekarten nutzt kann eigentlich nur von Navionics oder Jeppeson kommen, nur nutzen die alle das eingebaute GPS.

    Boatbeacon hold die AIS-Daten auch übers Internet. Es sendet darüber aber auch die eigene Position.

    Aber, es gibt noch Rayview von Raymarine : https://play.google.com/store/apps/....RayViewer Sofern man den passenden Plotter hat kann man das zumindest als Zweitdisplay nutzen.

    Thomas Dorn - TO-Schriftführer (11/2016-5/2018), Moderator
    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:373


    --
    19.11.14 um 13:13
    Die neueste Version von BoatBeacon kommt, was AIS betrifft, auch ohne 3G aus, nicht was die Karten betrifft.
    Dieser Artikel ist ganz interessant, weil vor allem in den  Kommentare einige Zusammenhänge erklärt werden
    Socorro
    Segler
    Segler
    Posts:7


    --
    19.11.14 um 14:30
    Beigetragen von S/Y Immigrant Song am 19 Nov 2014 10:07:57

    Was ich sagen kann, ist das die Google Maps Karte genutzt wird. Also kommt man ohne Netzverbindung nicht sehr weit. Dafür bietet die App aber einige andere Leckerbissen. Eine App, die Seekarten nutzt kann eigentlich nur von Navionics oder Jeppeson kommen, nur nutzen die alle das eingebaute GPS.


    Hier muss wohl mal etwas klar gestellt werden: eine App ist eine Software, und die gibt es zu Navigationszwecken von verschiedenen Entwicklern. Bereits in diesem Thread wurden mehrere genannt. Die Firmen Navionics und Jeppesen liefern vor allem Datenmaterial für elektronische Seekarten. Mit der Verbreitung der Mobilgeräte habe sie dann auch eigene Apps entwickelt. Diese dienen eher der Verkaufsförderung der eigenen Daten. Was bis vor einiger Zeit beispielsweise von Navionics vertrieben wurde, waren nur sehr rudimentäre Navigtionsprogramme. Die bekam man dann zu seinem Kartendatenkauf dazu.

    Eine App, die Seekarten nutzt kommt auch von NV. Auch hier vor allem für das eigene Kartenmaterial.

    Ein echtes Navigationsprogramm wie z.B. iNavX für Apple Geräte oder Maxsea für Notebooks kann unterschiedliches Kartenmaterial , z.B. Navionics, NV, NOAA oder Karten anderer hydrographischer Institutionen verwenden und selbstverständlich auch externe GPS Daten usw. nutzen. 
    Jegliche App, die eine Internetverbindung zur Navigation benötigt, ist höchstens auf Kanälen im Binnenland geeignet.
    ----------------------------------------------------------------------------------------
    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel , aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
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    Heimkehr
    Kommodore
    Kommodore
    Posts:117


    --
    19.11.14 um 14:47
    Wir benutzen unter anderem Nacionics mit  i Pad, mit dem eingebauten GPS , funktioniert prima, ohne Internetverbindung, 
    und es fehlt mir keine Funktion.   Bert Frisch
    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:373


    --
    19.11.14 um 14:59
    Beigetragen von Heimkehr am 19 Nov 2014 14:47:52
    Wir benutzen unter anderem Nacionics mit  i Pad, mit dem eingebauten GPS , funktioniert prima, ohne Internetverbindung, 
    und es fehlt mir keine Funktion.   Bert Frisch


    Radaroverlay?
    S/Y Immigrant Song
    Senator
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    Posts:286


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    19.11.14 um 15:04
    Beigetragen von Socorro am 19 Nov 2014 14:30:12
    Eine App, die Seekarten nutzt kommt auch von NV. Auch hier vor allem für das eigene Kartenmaterial.

    Ein echtes Navigationsprogramm wie z.B. iNavX für Apple Geräte oder Maxsea für Notebooks kann unterschiedliches Kartenmaterial , z.B. Navionics, NV, NOAA oder Karten anderer hydrographischer Institutionen verwenden und selbstverständlich auch externe GPS Daten usw. nutzen. 
    Jegliche App, die eine Internetverbindung zur Navigation benötigt, ist höchstens auf Kanälen im Binnenland geeignet.
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    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel , aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.


    Meine Ausführungen bezogen sich auf Apps für iPhone oder Android, da die das aktuelle Thema waren. Dort gibt es tatsächlich wenig von "unabhängigen" Anbietern. 

    Bzgl. NV hast Du Recht, die hatte ich nicht auf dem Schirm

    Bzgl. iNavX kann ich nichts sagen, ich hab nur Android, wollte mich nie dem Diktat des Obstes unterwerfen.
    Thomas Dorn - TO-Schriftführer (11/2016-5/2018), Moderator
    foxcharlie
    Posts:3


    --
    20.11.14 um 22:41
    Open cpn mit pc und gps maus istvauch perfekt.
    Dazu google maps, die fuer diesen zweck erstelltbwurden
    Frau Gans
    Senator
    Senator
    Posts:373


    --
    21.11.14 um 03:59
    Beigetragen von foxcharlie am 20 Nov 2014 22:41:59
    Open cpn mit pc und gps maus istvauch perfekt.
    Dazu google maps, die fuer diesen zweck erstelltbwurden


    Womit wir bei der Minimallösung wären... Das mit den GoogleMaps verstehe ich übrigens nicht...

    Kennt jemand eine gute Quelle, wo einmal alle Vor- oder Nachteile der verschiedenen Systeme verglichen werden? Wenn nicht, wäre es eine Idee, dass wir das hier mal gemeinsam erarbeiten?!  Also: IPad vs. Android vs. Plotter vs. Laptop/PC

    Digger Hamburg hatte sich ja als navigatorischer iPad-Dissident geoutet und kürzlich das Loblied des Nep7-Android von Neptune gesungen, allerdings werde ich nicht so ganz schlau daraus, in welchem Umfang er das zur Navigation benutzt - möglicherweise habe ich zum Beispiel Kartenquellen auch überlesen.
    Ich denke, so eine Stoffsammlung bis Analyse müsste Sinn machen - ich vermute stark, dass wir nicht die einzigen sind, die auf dem Gebiet keinen Überblick haben.

    Noch einmal zu meiner ein-Wort-Frage nach dem Radaroverlay. Wir mögen die Funktion sehr gern, und sei es nur, um ein Kartenoffset einzustellen. @Bert Frisch und Jochen - nutzt Ihr das, geht das? Mit welchen Radarsystemen?
    Wir überlegen gerade, ob wir unseren nun doch schon alternden Plotter (Raymarine C80, heute genannt "Classic", bislang ohne Fehl und Tadel) durch einen "guten gebrauchten" gleicher Art ersetzen, denn die neuere Generation der Raymarineplotter verlangt leider auch nach einem neuen Radar.

    Gruß Andrea Fuchs SV AKKA
    S/Y Immigrant Song
    Senator
    Senator
    Posts:286


    --
    21.11.14 um 17:24
    Beigetragen von Frau Gans am 21 Nov 2014 03:59:31

    Kennt jemand eine gute Quelle, wo einmal alle Vor- oder Nachteile der verschiedenen Systeme verglichen werden? Wenn nicht, wäre es eine Idee, dass wir das hier mal gemeinsam erarbeiten?!  Also: IPad vs. Android vs. Plotter vs. Laptop/PC



    Gruß Andrea Fuchs SV AKKA
    So eine Liste mag es geben, aber sie wird immer sehr subjektiv sein.

    Grundsätzlich, die Vorteile von Tablets  sind insbesondere die Mobilität und die Möglichkeit damit (zumindest an Land) ins Internet zu kommen. Aber, die wenigsten kaufen sich ein Tablet nur um es zur Navigation zu benutzen. In der Praxis würde das auch wohl kaum Sinn machen, da die Navigationsprogramme alle im Vergleich zum Plotter stark zu wünschen lassen. Ganz wichtig, jedes Programm hängt an "seinen" Karten. Kommt man in ein Gebiet das von diesen Karten nicht gut kartografiert ist muss man die App wechseln (in der Hoffnung, dass die andere besser ist). Ich kenne auch keine App, die einen Kartenversatz kompensieren kann. Ob  iPhone oder Android, die Wahl wird doch eher vom vorhandenen Ecosystem abhängig sein. Wer ein iPhone hat wird ein iPad kaufen, wer Android hat wird dabei bleiben. Schön ist, dass man meistens nur 1x zahlen muss um die App auf mehreren Geräten zu installieren -sehr nützlich bei leerer Batterie.

    Aber, einen Plotter, ggf. mit Radar, AIS und Autopilotsteuerung kommt keine App an.

    Wer auf Scherheit gehen will hat natürlich beides an Bord, den Plotter als Hauptsystem und das Tablet/Smartphone als Backup oder zur Diskussion der Route in der Hafenkneipe. 
     
      

    Thomas Dorn - TO-Schriftführer (11/2016-5/2018), Moderator
    Sie sind nicht berechtigt, eine Antwort zu verfassen.
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