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letzter Beitrag 06.05.20 um 13:43 von  Capt‘n Motylek
Brandschutz u.a. im Motorraum
 3 Antworten
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Autor Nachrichten
Capt‘n Motylek Segler Segler Posts:11
--
25.04.20 um 16:31

    Moin,

    ich beschäftige mich gerade mit dem Thema der Brandschutzvorrichtungen auf unserem Schiff, einer HR 382. Nach dem Sea-Survival bei der Bundesmarine in 2009 wird das Thema im Vorfeld einer Langfahrtplanung noch aktueller. Scheint aber nicht viele Ing.-Büros oder Fachunternehmen zu geben, welche sich mit diesem Thema auf Yachten beschäftigen. Hat hier evt. jemand Erfahrungen oder Kontakte? Das wäre nett.

    Wir haben natürlich div. kleine 1-KG Löscher innen und außen, auch einen CO2-Löscher im Maschinenraum und einen  kombinierten Rauch- und Kolendioxidmelder in der Achterkabine. Ich denke allerdings, dass es besser geht.

    Kennt  evt. jemand diese Feuerlöscher Kugel oder hat Erfahrung damit? Das Ding läuft wohl u.a. unter der Bezeichnung Elide-Fire Ball.

    in der Suchfunktion dieses Forums habe ich unter "Brandschutz" nichts gefunden, ansonsten auch gern einen entsprechenden Hinweis darauf.

    Mit sportlichen Grüßen

    Martin

     

     

    ArAl Skipper Skipper Posts:47
    --
    27.04.20 um 20:51
    Ich bin selbst kein Freund von Löschpulver, denn der Folgeschaden ist erheblich, auch wenn der laufende Motor mit dem Pulver aus dem Feuerlöschball in Berührung käme.

    Ich habe folgende Löschmittel an Bord:
    - 2 x 6 kg Schaumlöscher (1 außen, 1 innen)
    - 1 CO2-Löscher für Motor und Fire Port, um CO2 einzublasen
    - 4 x Löschspray Reinold Max

    Diese Löschmittel richten kaum Schaden an und das Löschspray kann sogar bei kleinen Fettbränden eingesetzt werden.
    Capt‘n Motylek Segler Segler Posts:11
    --
    30.04.20 um 10:24

    Hallo,

     

    und besten Dank für die Rückmeldung. Diese Ansicht kann man nur teilen. Tatsächlich würde Pulver zwar das Feuer löschen, das Schiff wäre in der Folge allerdings nahezu unbewohnbar.
    Auf Langfahrt dennoch eine Alternative, denn hier gilt es vordergründig, das Schiff mitten auf dem Ozean vor dem Absaufen zu retten. Wobei das Feuer dann gelöscht wäre.... Schaum und Aerosol haben wir also auch dabei und würden dies vorrangig einsetzen. Hier muss ich allerdings aktiv handeln.

    Ich suche eher ein System welches präventiv und automatisiert arbeitet. Würde es im Mototraum brennen, so würde wohl irgendwann der CO2-Löscher aktiviert, allerdings würde er das Feuer kaum vollständig löschen. Ich hingegen kann nur hoffen, dass der Rauchmelder anschlägt. Jetzt habe ich in den Nautischen Nachrichten gerade einen Bericht zum Thema "Feuer an Bord" gelesen, verfasst von einem Schadenexperten des Hauses Pantaenius. Den werde ich mal kontaktieren. Wenn dies neue Erkenntnisse bringt teile ich diese hier gern.

    Gruß und besten Dank nochmals

    Martin

     

    Capt‘n Motylek Segler Segler Posts:11
    --
    06.05.20 um 13:43

    Hallo,

     

    als Resonanz auf mein Thema hat sich ein Hinweis ergeben, der sicher einen interessanten präventiven Ansatz bietet: Über die Möglichkeiten einer Wärmebildkamera lassen sich ggf. vorhandene lokale Leitungswiderstände aufspüren. Diese treten gern hinter dem Schaltpaneel oder im Motorraum auf, Orte an denen sich ein möglicher Brandherd unbemerkt entwickeln könnte und nicht direkt bekämpft werden kann. Dies einfach mal als Idee in die Runde.

    Gruß

    Martin

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