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Hallo aus Bochum,
meine Hanse 400 hatte auf der Ostsee im letzten Jahr eine derbe Grundberührung, bei der die Energie vom Aufschlag vom Kiel in dem Rumpf ging und den hinteren Mittelspant in Mitleidenschsft gezogen hat. Diese muss neu auflaminiert werden. Dazu muss u.a. der Kiel weg.
Versicherung Pantaenius hat Deckung zugesagt und einen Sachverständigen beauftragt. Dessen veranlagte Reparaturkosten sind aber weit zu niedrig angesetzt (15k€), zu dem Preis KANN das niemand reparieren. Lt. Pantaenius würde dann nach weiterem Aufwand abgerechnet (mündl. Zusage).
Hat jemand Erfahrungen mit Pantaenius, ob im konkreten Fall dann auch mehr als im KV gezahlt wurde?
Muss ich ein Gegengutachten machen lassen?
Ich möchte VOR Anfang der Arbeiten wissen, woran ich bin.
Danke für die Einschätzung Eurerseits.
Peter Weimann, Bochum 01701566505
Moin,
da geht's um viel Geld. Daher ist nachvollziehbar, dass du Klarheit haben möchtest. Dazu gehört zunächst, dass du zu dem Kostenvoranschlag deine Selbstbeteiligung hinzuzählen kannst. Dann ist meine Empfehlung, dass du dir die mdl. Zusage schriftlich bestätigen lässt. Sollte sich Pantaenius damit schwer tun, kannst du das Telefonat der mdL. Zusage schriftlich bestätigen (Datum, Uhrzeit, Name Gesprächspartner, ...). In dem Schreiben könntest du auch um Bestätigung des geschilderten Gesprächsinhaltes bitten, ggf. mit Terminsetzung. Ferner könntest du mit der Reparaturwerft die Vereinbarung treffen, dass diese mit Pantaenius direkt abrechnet.
Gegengutachten kosten dein Geld und gehen grds. in Richtung Konfrontation. Dafür gibt's m.E. keinen Anlass. Du befindest dich ja in der Klärungsphase.
Ich wünsche dir viel Erfolg und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel.
Beste Seglergrüße vom Häwelmann